Scheyern: Geschafft
 
Scheyern
Wie der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Janu mitteilte, konnten alle Schüler die Prüfungen trotz der Hochwasserereignisse pünktlich antreten. Der Prüfungsreigen wurde wie üblich mit dem Fach Deutsch eingeleitet. Die Prüflinge konnten hier zwischen verschiedenen Aufgaben wählen. In der 13. Klasse galt es, einen Auszug aus einer Rede des Bundespräsidenten Gauck zu analysieren, man konnte sich aber auch für einen Gedichtvergleich oder die Interpretation eines Prosatextes beziehungsweise einer Dramenszene entscheiden. In der zwölften Klasse konnten die Prüflinge zwischen einem Prosatext, einer Szene aus einem Theaterstück und einem Sachtext über unseren Umgang mit Nahrungsmitteln wählen.

Dieses Thema war unter anderem auch im Fach Englisch als Aufsatzthema im Angebot. Hier mussten nach einem anderthalbstündigen Leseverstehensteil Aufsätze geschrieben und Cartoons oder Statistiken beschrieben und ausgewertet werden. In der 13. Klasse mussten die Hauptaussagen eines deutschen Zeitungstextes ins Englische übertragen werden.

Fundierte Kenntnisse in Rechnungswesen und Verständnis unter anderem für Materialwirtschaft, Marketing und Management mussten die Schüler des Wirtschaftszweigs unter Beweis stellen. Problemlösendes Denken war ebenso gefragt wie schnelle Arbeitsweise, um die in Form von Fallstudien gestellten Aufgaben teils rechnerisch, teils grafisch oder sprachlich zu lösen.

Die Aufgaben in Mathematik und Physik waren laut Auskunft des Fachbetreuers Burnus, anspruchsvoll, aber gut zu bewältigen, „obwohl wir seit einigen Jahren beobachten, dass unsere Schüler inhaltlich inzwischen auf einem deutlich höheren Niveau abschließen als die Schüler nach dem achtjährigen Gymnasium. Unsere Absolventen sind also gut auf das Studium an einer Fachhochschule oder an der Universität vorbereitet.“

Wenn im Juli die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen bekannt gegeben worden sind, können sich einzelne Schüler zur Verbesserung ihrer Ergebnisse noch einer mündlichen Prüfung unterziehen.