Mehr Sicherheit für Pobenhausen verspricht die Fußgängerampel, die gestern offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde.
Mehr Sicherheit für Pobenhausen verspricht die Fußgängerampel, die gestern offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Kosten: 12 000 Euro plus Tiefbaumaßnahmen.
Pehl
Pobenhausen

"Die Forderung nach einem sicheren Überweg besteht schon seit vielen Jahren", sagte Bürgermeister Stefan Kumpf. Vor allem für die Schulweghelfer bedeute dies mehr Sicherheit. Die sehr aktive Gruppe von Ehrenamtlichen hat mittlerweile bereits signalisiert, dass sie auch mit der neuen Ampel weitermachen wird. Dies ist offenbar auch dringend erforderlich: Bislang haben trotz erhobener Kelle der Helfer nur die wenigsten Autofahrer angehalten.

Dass die zweite Ampel im Karlskroner Gemeindegebiet nötig ist, belegen auch die Zahlen: Nach der jüngsten Erhebung werden in Pobenhausen am Tag durchschnittlich rund 4700 Fahrzeuge registriert, so Arne Schönbrodt vom Staatlichen Bauamt in Ingolstadt. Diese Zahl sowie das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung waren die Voraussetzung, dass in Abstimmung mit der Unfallkommission des Landkreises auf Wunsch von Gemeinde und Polizei die Ampel im Zuge der jüngsten Straßensanierung errichtet wurde. Für Blinde gibt es an der Ampel Lautsprecheranlagen - damit ein Signal ertönt, muss erst ein Knopf gedrückt werden - sowie im Boden sogenannte taktile Platten, die mit Blindenstöcken ertastet werden können.

Für dieses Jahr sind damit die Arbeiten an der Staatsstraße zwischen Schrobenhausen und Karlskron fast abgeschlossen. Denn auch gegenüber der Abzweigung Schachhof bei Brunnen wurde gestern bereits die neue Bushaltebucht asphaltiert. Wie berichtet, hat das Staatliche Bauamt dann im kommenden Jahr mit der viel befahrenen Staatsstraße einiges vor. So soll nicht nur der zweite Bauabschnitt bei Pobenhausen - von der Ortsmitte bis Hönighausen - erledigt, sondern die Fahrbahn auch zwischen Brunnen und dem sogenannten Goldenen Kreuz bei Niederarnbach verbreitert und verstärkt werden, um dem wachsenden Schwerverkehr gerecht zu werden. Dabei wird auch die Einmündung der Kreisstraße aus Richtung Karlshuld verkehrssicherer ausgestaltet.