Wie ein Keil stoßen Wiesen und Felder ungefähr in der Mitte von Langenmosen noch bis zur Staatsstraße vor. An dieser Stelle sollen nun zirka 18 neue Baugrundstücke entstehen.
Wie ein Keil stoßen Wiesen und Felder ungefähr in der Mitte von Langenmosen noch bis zur Staatsstraße vor. An dieser Stelle sollen nun zirka 18 neue Baugrundstücke entstehen.
Hofmann
Langenmosen
Wie das neue Baugebiet in der Verlängerung des Aitlingwegs heißen wird, muss der Gemeinderat erst noch entscheiden. Im Raum stehe die Bezeichnung Langenmosen Süd-Mitte, sagt Ahle. Wichtig ist aber erst einmal: "Der Grunderwerb ist notariell gesichert." Damit kann die Gemeinde nun an die Planung gehen. Noch in diesem Jahr soll der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen. Dann folgt ein Verfahren, bei dem neben zahlreichen Behörden auch Bürger Stellungnahmen abgeben können. Dann müssen die Erschließungsarbeiten ausgeschrieben und vergeben werden. Ahle rechnet deshalb nicht damit, dass vor 2019 in der neuen Siedlung erste Häuser gebaut werden können. Ob die voraussichtlich etwa 18 Grundstücke nur Einheimischen zugutekommen oder auch Auswärtigen angeboten werden sollen, müsse der Gemeinderat ebenfalls zu gegebener Zeit noch entscheiden, sagt Ahle.

Für Aufregung in Langenmosen hatte im Sommer die Vermutung gesorgt, dass ein Grundstück im Bereich der künftigen Siedlung - die derzeit noch im Wesentlichen Außenbereich ist - dem Besitzer zur privaten Erschließung überlassen werden könnte. "Diese Fläche wird von der Gemeinde ordnungsgemäß überplant", stellt Mathilde Ahle nun klar. Eine Fläche, die privat überplant werden soll, gebe es in diesem Bereich nicht - das sei auch nie ein Thema gewesen.