Königsmoos: Neue Einrichtungen für alle Generationen
Foto: Stefan Janda
Königsmoos

Der Neubau am Kindergarten im Ortsteil Ludwigsmoos steht bereits im Rohbau. In diesen Tagen beginnt der Innenausbau, schließlich muss das Gebäude schon im September bezugsfertig sein. Bisher, freut sich Bürgermeister Heiner Seißler (FW), liege man sehr gut in der Zeit und auch im Kostenrahmen - veranschlagt sind für das Projekt rund 2,8 Millionen Euro. Vier neue Gruppenräume entstehen dabei - damit stehen in Königsmoos dann insgesamt acht Kindergarten- sowie fünf Krippengruppen für den Nachwuchs zur Verfügung.

Bereits umgebaut in eine Tagespflege mit 20 Plätzen wurde die alte Schule im Ortsteil Klingsmoos. Inzwischen ist auch die Zulassung eingetroffen, berichtet Seißler ganz aktuell. Der FW-Politiker freut sich besonders, "dass wir so etwas in der eigenen Gemeinde haben". Ebenfalls nicht selbstverständlich für eine Gemeinde mit der Größe von Königsmoos ist das Mehrgenerationenhaus, das ein privater Träger in Klingsmoos errichtet. Im vergangenen Mai war der Spatenstich für das mit Mitteln aus dem EU-Programm Leader geförderte Projekt, inzwischen steht der Rohbau bereits. Im Herbst oder Winter will die Gemeinde darin außerdem ihre Quartiersarbeit starten. Dazu wird noch ein Sozialarbeiter in Teilzeit eingestellt.

Ausgeschrieben werden demnächst auch die Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus im Ortsteil Untermaxfeld. Voraussichtlich Mitte April soll dann - sofern das Wetter mitspielt - der Baubeginn sein. Das ganze Jahr über werden dann die Bürger aus Untermaxfeld und Stengelheim gefordert sein, die bereits angekündigt haben, dass sie sehr viele eigene Arbeitsstunden in den Bau investieren wollen.

Ein rein kommerzielles Projekt, das allerdings für die Gemeinde ebenfalls eine wichtige Bedeutung hat, wird wohl noch heuer unweit der Stengelheimer Kreuzung in Königsmoos entstehen: der Supermarkt. Die Fläche wird derzeit noch überplant, Mitte des Jahres soll Baubeginn sein. Einkaufen können die Einwohner der Gemeinde dann voraussichtlich ab dem Frühjahr 2019.

Eine andere große Baustelle ist unterdessen so gut wie abgeschlossen: die Brückenerneuerung in Rosing. Hier gab es im Herbst monatelang kein Durchkommen. Der Landkreis investiert dort 850 000 Euro in eine neue Brücke über den Zeller Kanal. Nun ist die Gemeinde am Zug, die demnächst ebenfalls drei in die Jahre gekommene Brücken - davon zwei über der Ach - sanieren muss. In diesem Jahr steht für diese Projekte aber zunächst die Planung im Vordergrund.