Hier könnte die Feuerwehr eine neue Heimat finden: Zumindest will der Schrobenhausener Bauausschuss sich die Möglichkeit nicht nehmen, auf dem Holzlagerplatz an der Bernbacher Straße eventuell ein Gerätehaus für die Hörzhausener Wehr bauen zu können.
Hier könnte die Feuerwehr eine neue Heimat finden: Zumindest will der Schrobenhausener Bauausschuss sich die Möglichkeit nicht nehmen, auf dem Holzlagerplatz an der Bernbacher Straße eventuell ein Gerätehaus für die Hörzhausener Wehr bauen zu können.
Spindler
Hörzhausen
Doch die Ausschussmitglieder vertagten die Entscheidung. Der Grund: Das Areal könnte als Alternativstandort für das Feuerwehrhaus in Hörzhausen dienen.

Stadtbaumeister Axel Westermair überraschte die Kommunalpolitiker mit der Nachricht, dass es bei der geplanten Erweiterung des Hörzhausener Gerätehauses am derzeitigen Standort ein paar unvorhergesehene Probleme gebe. Dazu zählte Westermair die Tatsache, dass die vorgesehene Erweiterungsfläche auf dem ehemaligen Recyclinghof im Überschwemmungsgebiet liege. Und damit die Erweiterung deutlich erschwert würde. Aber noch ein Hindernis hatte sich bei den Überlegungen aufgetan: Die Stadtwerke hatten festgestellt, dass eine Druckleitung dort entlanglaufe, wo das erweiterte Gerätehaus der Hörzhausener Feuerwehr entstehen sollte. Ein Bau auf einer Druckleitung werde nicht empfohlen, sagte Westermair im Bauausschuss. Und die Verlegung der Druckleitung würde rund 150 000 Euro kosten.

Nun wird nach einer Alternative für die Feuerwehr gesucht. "Da springt einem ja dieses Gelände geradezu ins Auge", sagte Westermair mit Blick auf den alten Holzlagerplatz an der Bernbacher Straße. Das sah auch Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU) so. Er plädierte dafür, keinen Beschluss über die geplanten Wohnhäuser oder das vom Grundeigentümer beantragte kleine Einkaufszentrum bestehend aus einem Bäckerei- und Metzgereigeschäft zu fassen. Stattdessen sollen Vizebürgermeisterin Inge Eberle (CSU) und Stephan sich zu einem Gedankenaustausch, wie es Stephan nannte, mit dem Eigentümer des Grundstückes treffen. Das bestätigten die Mitglieder des Bauausschusses in nichtöffentlicher Sitzung. Denn Stephan hatte die sich abzeichnende Debatte über Grundstücke hinter verschlossenen Türen fortgesetzt.