Gachenbach: Ein tapferes Schneiderlein und viel Chaos
Irrungen und Wirrungen sind auch heuer wieder auf der Bühne in Gachenbach garantiert, wenn die Theatergruppe den Schwank um Schneidergeselle Toni und seine Frau Gerda auf die Bühne bringt. - Foto: Stöckl
Gachenbach

Ein paar Neuerungen gibt es aber. So wird heuer erstmals schon um 19 Uhr an Palmsonntag und Ostermontag gespielt. Und noch etwas ist neu: Der Kartenvorverkauf findet heuer an drei Terminen im Bürgerhaus Gachenbach statt (siehe Infokasten).

Auf die Bühne kommt in diesem Jahr der Dreiakter "Die Falsche im Arm" von Wolfgang Bräutigam. Und darum geht es in dem Stück: Toni ist ein einfacher und armer Schneidergeselle, sein einziger Besitz ist eine Wiese, die sich schon seit Generationen in Familienbesitz befindet und die er deshalb nicht verkaufen will.

Da kommt es seiner Frau Gerda gerade recht, dass sie ein Grundstück erben soll. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. An die Erbschaft ist nämlich eine Bedingung geknüpft. Gerda erbt das Grundstück nur dann, wenn sie ohnehin glücklich verheiratet ist und in guten Verhältnissen lebt. Von guten Verhältnissen lässt sich aber mit dem armen Toni nicht gerade sprechen. Warum also nicht ein bisschen tricksen, denkt Gerda. Im Schreiben für den Notar wird aus Toni, dem Schneidergesellen, nun Toni, der Schneiderfabrikant mit eigenem Hauspersonal. So einfach geht es allerdings nicht, es kündigt sich eine Frau Hofer an, um im Auftrag des Notars die Lebensverhältnisse von Toni und Gerda zu überprüfen. Schnell werden also die Freundin Sabine als Hausmädchen und der Freund Max als Butler engagiert.

Der Plan scheint im ersten Moment gar kein so schlechter zu sein - wenn nur nicht Frau Hofer Max für den Schneidermeister Toni halten würde. Das Chaos ist perfekt, und obwohl mehrmals die Rollen getauscht werden müssen, kann Max die Situation retten und zum Positiven wenden. Wie genau, das wird natürlich nicht verraten und erst am Premierenabend, dem 24. März, in Gachenbach gelüftet.