Diepoltshofen: Auf politischer Mission in Berlin
Vertraten in Berlin die bayerischen Fahnen: (v.l.) Michaela Lederer, Christine und Thomas Hammer, Bernhard Lederer sowie Beni Fichtner, der für Bernhard Reitberger kurzfristig einsprang. - Foto: Geschwister Reitberger
Diepoltshofen

Die bayernweit bekannten Musiker aus dem Schrobenhausener Land durften am Montag die Vorstellung des "Bodens des Jahres 2018" in Berlin musikalisch gestalten. Denn nicht nur Vögel oder Blumen werden so Jahr für Jahr in den Blickpunkt gerückt. Die Wahl fiel übrigens auf alpinen Felshumusboden.

Auch für die Geschwister Reitberger, die ja schon einiges erlebt haben, war das ein spannender Termin. Entsprechend reisten sie mit Verstärkung an. Michaela Lederer und Christine Hammer nahmen Beni Fichtner aus Scheyern für den beruflich verhinderten Bernhard Reitberger mit, sowie zwei von der Gspusi-Musi: Thomas Hammer und Bernhard Lederer. Zu fünft spielten sie munter auf und zogen auch in Berlin ihr Publikum prompt in ihren Bann.

Eine fehlte im Publikum: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf; sie war aus bekannten Gründen in der Landtagsfraktion unabkömmlich. Die Reitbergers steckten das aber gut weg, schließlich war ihnen die Ministerin neulich erst bei einem ihrer Konzerte begegnet, als sie zum 50. Jubiläum des bayerischen Lawinenwarndienstes in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz spielen durften.

Die Reitbergers kommen eben ganz schön rum. Bei der Präsentation des Bodens des Jahres wurde die Ministerin von einem Experten ihres Hauses würdig vertreten, so dass die Reitberger zufrieden einen Haken unter einen weiteren spektakulären Konzertausflug setzen konnten. An diesem Sonntag sind die Reitbergers übrigens um 14 Uhr in der Hohenwarter Pfarrkirche bei einem Benefizkonzert im Rahmen der SZ-Spendenaktion "Vorweihnacht der guten Herzen" zu hören.