Haben Raser und Temposünder fest im Blick: Ab morgen 6 Uhr wird sich die Polizei im Schrobenhausener Land an der bayernweiten Aktion Blitzermarathon beteiligen und jeden, der zu schnell auf den Straßen unterwegs ist, aus dem Verkehr ziehen.
Haben Raser und Temposünder fest im Blick: Ab morgen 6 Uhr wird sich die Polizei im Schrobenhausener Land an der bayernweiten Aktion Blitzermarathon beteiligen und jeden, der zu schnell auf den Straßen unterwegs ist, aus dem Verkehr ziehen.
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Schrobenhausen
Etliche Messstellen in und um Schrobenhausen stehen auf der Liste, die die Polizei herausgegeben hat. Alles potenzielle Stellen, an denen von morgen Früh, 6 Uhr, an 24 Stunden lang - also bis Donnerstag, 6 Uhr - Polizisten mit Laserpistolen oder stationären Blitzanlagen darauf warten, dass Kraftfahrer vorbei düsen, die es mit den vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht so genau nehmen. Was Polizeichef Klaus Rewitzer nicht versprechen kann, ist, ob auch wirklich an allen Stellen auf der Liste wirklich ein Blitzer stehen wird. "Es wird eine Überraschung für die Autofahrer sein", sagt Rewitzer.

Doch die Gefahr, dass den Beamten Temposünder während der bayernweit konzertierten Aktion des Innenministeriums und der Polizei ins Netz gehen, schätzt Rewitzer als eher gering ein. Die Erfahrungen aus den vergangenen Blitzeraktionen zeigten, so Rewitzer, dass die meisten sich in den 24 Stunden an die Tempovorgaben hielten. "Es sei denn, es hört jemand kein Autoradio oder liest keine Zeitung", fügt Rewitzer mit einem Schmunzeln hinzu.

Egal wie, ob nun Temposünder gestellt werden oder die Autofahrer lieber gleich ordentlich fahren, für Rewitzer nur eins zählt: "Es wird langsamer gefahren." Und damit sei der Sinn der Aktion erreicht. Denn auch im Schrobenhausener Land gilt nicht angepasste Geschwindigkeit noch immer als Unfallursache Nummer eins. Und das meist mit schwersten Folgen für die am Unfall beteiligten Menschen. Darum wünscht sich Rewitzer, dass auch das ganze Jahr über keine Raser unterwegs wären.