Mittwoch, 30.05.2012 |

 

06.02.2012 18:12 Uhr | 197x gelesen
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Ein Pflichttermin in der Faschingszeit


Bild: Ein Pflichttermin in der Faschingszeit. Aresing Aresing (SZ) Der wilde wilde Westen fängt schon mitten in Aresing an. Ausgelassen feierte die Narrenschar der Sportler vom BC Aresing am Samstag bei ihrem Faschingsball und schien für eine Nacht nach Texas gebeamt worden zu sein.

Aresing (SZ) Der wilde wilde Westen fängt schon mitten in Aresing an. Ausgelassen feierte die Narrenschar der Sportler vom BC Aresing am Samstag bei ihrem Faschingsball und schien für eine Nacht nach Texas gebeamt worden zu sein.


Aresing: Ein Pflichttermin in der Faschingszeit
Ausgelassen tummelte sich die Narrenschar beim Sportlerball des BC Aresing. In dem fantasievoll dekorierten Saal, der in diesem Jahr in den wilden Westen verwandelt worden war, kam alles angerückt, was die Kostümkiste zu bieten hatten. Im Rampenlicht stand bei der Ordensverleihung auch Obercowboy Georg Hartmann (Bild rechts oben), im richtigen Leben Vorsitzender des BC Aresing. - Fotos: Preckel
Denn der Saal war in einen Western-Saloon verwandelt worden. Doch nicht nur Cowboys, leichte Mädchen, Halunken, Revolverhelden und Indianer tummelten sich auf der Tanzfläche, auch Waschbären, Eisbären, sonstige Bären, feurige Spanierinnen, Al Capone und Konsorten oder Bunny-Häschen kamen angerückt, um bei fetziger Musik das Tanzbein zu schwingen.

Schorsch und Tom an der Kasse waren die ersten, die bei dem Andrang ins Schwitzen kamen. Immer mehr wollten das Highlight des Aresinger Faschings miterleben, und als die Lauterbacher Lausbuam ihre Instrumente erklingen ließen, gab es kein Halten mehr. Nur der Leni hatte in seinem Taucheranzug mit den großen Schwimmflossen etwas Schwierigkeiten, weil ihm das närrische Volk ständig auf die Füße trat. Das Gedränge störte ein Trio von Fußballern nicht, im Gegenteil: „Suche Kontakt“ stand in den Vereinsfarben Schwarz und Gelb auf ihren T-Shirts.

Obercowboy Georg Hartmann, im richtigen Leben Vorsitzender des BCA, stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Lasst es krachen“, hatte er bei seiner Begrüßung gesagt. Sein Stellvertreter Albert Streicher hatte als Putzfrau verkleidet da schon seinen ersten Einsatz hinter sich, um die Spuren von Freudentränen wegzuwischen. Thimon heizte zusätzlich ein. Auf dem Stuhl stehend feuerte er seine Kumpanen an: „Was sind wir...“ – und lauthals schallte es zurück: „Aresinger“. Am Ende des Dialogs brach die Gesellschaft in Jubel aus.

 

Schwungvoller Tanz

Kurz vor Mitternacht der nächste Höhepunkt: Die Schromlachia präsentierte ihr olympiareifes Programm. Aresing, erzählte Jürgen Kreuzer von der Faschingsgesellschaft, gehöre einfach zum Pflichtbesuch in der Narrenzeit. Schwungvoll wirbelte das Prinzenpaar übers Parkett, graziös tanzten die Gardemädchen bei ihrer Zeitreise durch die Olympischen Spiele, und Goldmedaillen in Form von Faschingsorden gab es auch: für Kornelius Oettl, den Mann für alle Fälle, für Manfred Zuber sen., Ehrenbürger der Gemeinde und langjähriges Vorstandsmitglied, für Ehrenmitglied Christian Bäuerle und für Künstler Erwin Schaupp, der den Saal in einen Texaspalast verwandelt hatte. Die Schromlachia wollte auch nicht zurückstehen und überreichte einen Orden an ihren Busfahrer Günther und an ihren Ehrensenator – nämlich Georg Hartmann.

 

Preise verteilt

Nach weiteren ausgelassenen Schwofrunden und Besuchen an der Saloonbar bildete sich plötzlich wie aus dem Nichts eine lange Schlange. Nicht zur Polonaise, sondern zur Verteilung der Preise aus der großen Tombola. Bis alles an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht war, hatten die Gewinnausgeber alle Hände voll zu tun. Und dann wurde einfach weitergefeiert.

 


Von Günter Preckel

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Kommentare

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FrageAntwort von andiz | 07.02.2012 19:11 Diesen Kommentar melden
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Ober geiler Bericht Günter

Gruß
Zeitlmair Andreas


 

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