Aresing: Die schiefen Randsteine von Aresing
Kein schönes Bild und gefährlich zugleich: An einigen Stellen wie hier an der Kreuzung der Arigis- mit der Seitzstraße in Aresing hängen die Randsteine schief. Die dadurch entstandenen Risse erhöhen die Unfallgefahr für Fußgänger. - Foto: Preckel
Aresing

Ratsmitglied Stefan Stromer berichtete am Montagabend in Bezug auf den Zustand der Gehwege: "Der Unterbau ist teilweise katastrophal." Seine Kollegen konnten da nur mit dem Kopf nicken, zumal bei der Besichtigung auch festgestellt worden war, dass sich zwischen den asphaltierten Gehwegen und den Randsteinen bereits tiefe Risse gebildet haben, in denen sich Unkraut breit macht.

"Ich möchte gern mit den Renovierungen anfangen und nicht wieder schieben und schieben", sagte Bürgermeister Klaus Angermeier. Der Rathauschef bemerkte aber auch, dass das Ganze nicht billig werde. "Da kommen wir gleich auf rund 30 000 Euro auf beiden Seiten bei einer Länge von nur zehn Metern", gab er zu bedenken. So viel Geld wollten die Volksvertreter aber nicht gleich lockermachen - schließlich sei die Maßnahme auch gar nicht im diesjährigen Haushaltsplan vorgesehen.

Also blieb es vorerst nur bei einer Absichtserklärung. Obwohl kein Beschluss gefasst wurde, segneten die Gemeinderäte den Vorschlag von Bürgermeister Klaus Angermeier ab, in den kommenden Jahren für die Sanierung der Gehsteige im Gemeindegebiet gewisse Beträge in den Haushalt einzustellen. "Wir können dann mit den Sanierungen nach und nach beginnen", kommentierte der Rathauschef.

In diesem Zusammenhang informierte Geschäftsleiter Hermann Knöferl darüber, dass die Aktion für saubere Gehwege in Aresing erfolgreich angelaufen sei. Schon bei der Bürgerversammlung Anfang des Jahres war von Bürgern bemängelt worden, dass es so manche Gemeindebewohner anscheinend nicht so genau nehmen würden, die Flächen vor ihren Haustüren sauber zu halten. Unkraut und sogar wild angewachsene Sträucher seien an einigen der Gehwege und an den Bordsteinkanten zu finden, hieß es.

Erneut kam dieses Thema im Rat jetzt zur Sprache und der Bürgermeister ordnete für seine Verwaltungsmitarbeiter eine Begehung an. Hermann Knöferl berichtete, dass überall dort, wo es zu erheblichen Verwachsungen in den Gehwegen und an den Straßenrändern gekommen sei, den Hausbesitzern beziehungsweise den Bewohnern mit Geldbußen gedroht wurde. "Einige haben sofort reagiert und sogar Vollzug im Rathaus gemeldet", sagte der Geschäftsleiter zufrieden.