"Das ist der richtige Platz für eine derartige Anlage", hatte Bürgermeister Klaus Angermeier schon im Vorfeld geäußert. Bis es allerdings dazu kam, die Anlage des Bagger- und Laderbetriebs an der Ziegeleistraße Richtung Autenzell anzusiedeln, hatte es einige Diskussionen gegeben - schließlich verursacht der Betrieb einer solchen Anlage auch Lärm. Das war dann auch mit ein Grund, warum sich der Betriebsinhaber nicht etwa im Gewerbegebiet von Aresing ansiedeln wollte, sondern einen Standort ins Auge fasste, der weiter weg von einer dichten Bebauung liegt.

"Vorgesehen ist, die Bauschuttrecyclinganlage mit Lagerplatz auf einer Fläche von rund 11 800 Quadratmetern zu bauen", sagte Architekt Josef Tremel, der dem Rat die baulichen Maßnahmen vor Augen führte. Die Fläche soll, so der Architekt weiter, als Sondergebiet ausgewiesen werden und dafür müsse dann auch der Flächennutzungsplan der Gemeinde geändert werden.

"Die Investition dafür dürfte wohl rund 400 000 Euro betragen", sagte Werner Wex nach der Gemeinderatssitzung. Ihm sei, wie er sagte, auch bewusst, dass es bis zur Verwirklichung seines Vorhabens noch dauern werde. Denn jetzt muss erst einmal Behördenstellen und auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, Stellungnahmen zur Planung abzugeben. Die Änderung des Flächennutzungsplans in die Wege zu leiten, war für die Gemeinderäte nur Formsache.