Alberzell: Klarer Sieg für die Nummer eins
Die Finalisten der Alberzeller Vereinsmeisterschaft (v.l.): Markus Höpp, Lisa-Marie Drees, Bernhard Kneißl, Stephanie Höpp, Lisa Höpp, Johann Effner, Jenny Pschida und Johannes Stichlmair. - Foto: Kneißl
Alberzell

Im Vorkampf hatte Lisa Höpp mit 388 Ringen bereits das beste Resultat erzielt. Im Finale zeigte sie bei 24 Schüssen lediglich vier Neuner mit Werten von 9,9, 9,8, 9,8 und 9,3 Ringen. Das neueste Finale mit zuerst zweimal fünf Schuss (gültig ab Sportjahr 2018) ist eigentlich nur bei elektronischen Anlagen wie in Alberzell möglich. Bei konventionellen Anlagen mit fünf Schuss auf einer Scheibe dürfte bei üblicher Klasse der Finalisten der Wert kaum korrekt festzustellen sein.

Begonnen hatte der Vorkampf, zu dem nur 14 Teilnehmer angetreten waren, mit 40 Wettkampfschüssen. Die acht Finalisten zeigten nachstehende Ringzahlen: 1. Lisa Höpp 388, 2. Jenny Pschida 382, 3. Stephanie Höpp 376, 4. Lisa-Marie Drees 374 (Endserie: 96), 5. Bernhard Kneißl 374 (91), 6. Markus Höpp 372, 7. Johannes Stichlmair 369 und 8. Johann Effner 361.

Während im Vorkampf nur ganze Ringe zählen, wird im Finale die Rangfolge in Zehntelwertung festgestellt. Nach den ersten zehn Schüssen folgen jeweils zwei Einzelschüsse, danach wird eine erste Bilanz gezogen. Nach weiteren zwei Schüssen muss der jeweils Letztplatzierte seinen Schießstand verlassen. Hans Effner traf es zuerst mit 108,2 Ringen nach zwölf Schüssen, danach folgte Johannes Stichlmair mit 134,4 Ringen bei 14 Schüssen und Markus Höpp nach (16, 156,8). Daraufhin musste Stephanie Höpp nach 18 Schüssen und 178,1 Ringen den Stand verlassen. Bernhard Kneißl traf es als Viertplatzierten mit 197,9 Ringen bei 20 Schüssen. Bei der Medaillenvergabe landete dann auf dem Bronzeplatz Lisa-Marie Drees bei 218,9 Ringen (22 Schuss). Bei den letzten Finalschüssen siegte die 18-jährige Lisa Höpp mit 10,5 und 10,4 (gesamt nach 24 Schüssen: 244,8) vor Jenny Pschida, die mit 9,5 und 9,9 ausschoss (gesamt: 239,2).

Die Zuschauer sahen ein überaus spannendes Finale, das Sportleiter und C-Trainer Josef Höpp souverän leitete. Da es im Sportschützengau Schrobenhausen kein Leistungslimit für Gaumeisterschaften gibt, dienen die Vereinsmeisterschaften lediglich als Basis beziehungsweise Voraussetzung für die nächste Meisterschaft.