Die wirklich allerletzten Worte
Mal ehrlich: Dass die Römer gelegentlich anders ticken als unsereins, scheint selbst in Riedenburg nichts Neues mehr zu sein. Dafür hätten wir früher unter der Bettdecke nicht nächtelang unseren Asterix auswendig lernen müssen. Der heutigen Jugend erschließt sich diese profunde Erkenntnis über unsere südeuropäischen Mitbürger allerdings nicht etwa über vergilbte Comic-Hefte: Sie bekommen in den 20-Uhr-Nachrichten quasi einen Wink mit dem Zaunpfahl. Oder genauer gesagt: einen Wurf mit dem Mailänder Dom.
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Grenzenloser Fortschritt: Bürgermeister hat jetzt Internet
Die Riedenburger gelten gemeinhin als durchaus tolerantes Völkchen. Das gehört heutzutage zwar schon fast zum guten Ton, ist aber doch eine Erwähnung wert. Menschen aus aller Herren Länder sind hier willkommen. Zu jeder Jahreszeit. Und außerhalb der Tourismussaison wahrscheinlich sogar noch mehr. Ob Besucher aus Franken, aus Norddeutschland oder aus einem dieser Länder jenseits der Stadtgrenze, die der bodenständige Riedenburger nur vom Hörensagen kennt. Nur die 40-Tonner, die regelmäßig durch Buch brettern, die wollen die Bürger nicht mehr haben. Trotzdem: Ganz schön tolerant, diese Riedenburger.
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