Durchweg Positives berichtete Hummel über die Baulandentwicklung mit 25 verkauften Bauplätzen und über 200 geplanten Bauparzellen in den nächsten Jahren. Bei den neun gemeindlichen und drei privaten Parzellen im Süden Tettenwangs "Am Südhang" wurden die Erschließungsmaßnahmen bereits vor einem Jahr abgeschlossen und zwei Einfamilienhäuser sind bereits fertiggestellt, weitere sind in Planung. Hummel zeigte sich sehr erfreut, dass die Marktgemeinde in zehn verschiedenen Orten Bauland erwerben konnte, und damit in den nächsten Jahren über 200 Grundstücke an Bauwillige weitergeben kann.

Nach der Fertigstellung des Trafohäuschens an der Einfahrt der Sternstraße in das Neubaugebiet "Am Südhang" wird das bisherige Marterl wiedererrichtet. Zudem wird der Vorplatz des Trafohauses bis zur Straße als kleiner Fußweg gepflastert.

Anhand des "integrierten gemeindlichen Entwicklungsprogramms" soll in den nächsten Jahren bei einer Bestandsaufnahme in allen Orten der Bedarf erarbeitet werden. "Beim Thema Leben im Dorf sollen die Innerortsentwicklung, die Nahversorgung und die Ökologie im Mittelpunkt stehen", so Hummel. Am Ende soll ein klares Ergebnis vorliegen, wohin die Bürger und die Gemeinde in den nächsten Jahrzehnten wollen.

Beim Dauerthema Breitbandausbau kennen die Bürger längst ihr Ziel: eine komplette Versorgung aller Ortschaften mit dem schnellen Internet. "Leider liegt die von der Telekom beauftragte Baufirma nicht im Zeitplan", so das Gemeindeoberhaupt - "aber wir haben von der Telekom die Zusage, dass bis Jahresende alle Arbeiten abgeschlossen sein sollen". Auch in Tettenwang gibt es mehrere Baustellen mit zahlreichen grauen Kästen, welche nur noch angeschlossen werden müssen. Bis zu den Kabelverzweigern sind Glasfaserkabel verlegt worden. In unmittelbarer Nähe schafft die Leistung dann 50 Mbit pro Sekunde. Je weiter der Hausanschluss weg ist, umso geringer wird die Leistung. Noch in diesem Jahr sollen alle 130 Haushalte in Tettenwang mit schnellem Internet versorgt sein. Mit einer aktuellen Nachricht erfreute Telekom-Mitarbeiter Martin Treffer die Bürger. Demnach bietet die Telekom für die Verzögerungen den Einsatz der Vectoring-Technik an, das heißt, die Übertragungsgeschwindigkeiten verdoppeln sich automatisch.

Kräftig in die Hände gespuckt haben in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Tettenwanger, die sich an der Neugestaltung des im Jahr 1976 erbauten Friedhofs in zahlreichen Hand- und Spanndiensten beteiligten. Bis auf kleinere Maßnahmen ist die Friedhofsneugestaltung somit abgeschlossen. In vorbildlicher Zusammenarbeit wurden größere Bäume entfernt, Büsche und Hecken zurückgeschnitten und die Wege neu aufgeschottert. Der Bauhof verbreiterte vor dem Leichenhaus für die Friedhofsbesucher die Pflasterfläche. Schließlich wurden anstelle alter Bäume neue Sträucher und Bäume gepflanzt. Dennoch appellierten einige Bürger an den Marktgemeinderatschef: Es wäre mehr als sinnvoll, einige zu groß gewordene Bäume zurückzuschneiden oder noch besser zu entfernen und dann wieder einige junge Bäume zu pflanzen.

Im Frühjahr 2018 wird der Zaun zwischen Friedhof und Jagdhalle erneuert. Hummel appellierte an alle Anwesenden: "Wir suchen dringend für den gemeindeeigenen Friedhof eine Person. Interessenten können sich gerne bei mir oder in der Gemeinde melden." Aufgrund der jährlichen Defizite in den elf gemeindlichen Friedhöfen gibt es weit gediehene Überlegungen, die aktuellen jährlichen Grabgebühren von 30 Euro entsprechend zu erhöhen.

Anfragen an den Bürgermeister seitens der Tettenwanger Bürger gab es auch wegen des teilweise schlechten Straßenzustands nach Gut Schwaben. Hummel sagte: "Wir tun unser Mögliches, um die Straße zu unterhalten und die Löcher auf dem Teilstück im Gemeindebereich Altmannstein auszubessern - auf den Kelheimer Teil haben wir allerdings keinen Einfluss."

Marktgemeinderat Stefan Koch (CSU/PW) bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die tatkräftige Unterstützung bei der Umwelt- und Friedhofsaktion. Koch appellierte an die Bürger, dass möglichst bald wieder ein Friedhofswärter gefunden werde. Der Schlüssel für das Leichenhaus kann bei Stefan Koch abgeholt werden. Diskussion gab es auch wegen der starken Verschmutzung der Ortsstraßen während und nach der Hopfenernte. Hummel meinte dazu nur, dass diejenigen, welche die Straße verschmutzen, diese auch wieder sauber machen.

Aufgrund des enormen Borkenkäferbefalls fielen im Jahr 2017 Hunderte Festmeter Fichtenholz an, welches bis zur Abholung an vielen Straßenrändern aufgeschichtet wurde. Im gemeindlichen Waldstück beim Kalkofen Richtung Weiler Bruckhof sollen künftig Bäume abgelagert werden können. Nach Fertigstellung eines Holzlagerplatzes in Hagenhill könne auch diese Fläche für Käferholz genutzt werden. Bei der Sanierung des Feldweges von Tettenwang nach Laimerstadt - kurz "zur Hölle" genannt - ist der Auftrag vergeben; Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Hummel berichtete auch, dass Hecken- und Windschutz zurückgeschnitten und die Bankette Richtung Ziegelstadel abgeschrägt wurden.