Schnelles Internet für Forchheim
Pförring (kue) Zwischen Vergabe und Vorstellung der Machbarkeitsstudie für die Breitbandversorgung der Gemeinde Pförring hat Bürgermeister Bernhard Sammiller offenbar einen Coup gelandet.
Die Glasfaseranbindung der Ortsteile Ettling und Wackerstein wird von der Firma IKT auf rund 155 000 Euro geschätzt. Weil Firmen in der Regel nur bei ausreichender Nutzung investierten, werde sich für Gaden, Pirkenbrunn und Dötting wohl kein Investor finden, prophezeiten die Referenten. Die Einwohner hätten aber Glück, denn ihre Orte würden von Vodafone abgedeckt – und die Internetverbindung über diese Handynetze sei schneller als die via Satellit.
Die Kosten für den Ausbau von ganz Pförring mit Glasfaserleitungen bis in jedes Haus bezifferten die Fachleute in der jüngsten Sitzung auf 3,8 Millionen Euro. Um für das schnelle VDSL vorbereitet zu sein, empfahlen sie, bei allen Tiefbaumaßnahmen Leerrohre zu verlegen. Um den Zuschuss von 70 Prozent oder maximal 100 000 Euro pro Gemeinde zu bekommen, wurde die IKT mit dem dafür notwendigen Auswahlverfahren beauftragt.
Der Spielplatz an der Pförringer Lisztstraße bekommt eine neue Rutsche, beschloss der Marktrat. Die Kinderkrippe Arche Noah erhält auf Antrag ein großes Kinderfahrzeug. Für den Achtsitzer hat Sammiller schon Sponsoren gefunden. Die Juniorenfördergemeinschaft Donau-Kels, zu der sich TSV Pförring, FC Wackerstein und SV Dolling zusammengeschlossen haben, bekommt eine einmalige Starthilfe von 500 Euro. Der Kindergarten St. Josef wird mit einer neuen Telefonanlage für 4000 Euro ausgestattet.
Von Sebastian Kügel
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