Ferienprogramm in Breitenbrunn
Sturm, Werner, Parsberg
Breitenbrunn
In der Vergangenheit mussten die Kinder zum Beispiel Mut, Spürsinn und Geschicklichkeit beweisen auf ihrem Weg, ein richtiger Jedi-Ritter zu werden. Oder aber sie hatten viel Freude bei Spiel und Spaß rund um die Olchis. Heuer stand eine urige bayerische Olympiade auf dem weitläufigen Kinderspielplatz neben der Premerzhofener Straße auf dem Programm. Das Wetter hielt und so trafen sich 20 Mädchen und Buben sowie ein vielköpfiges Betreuerinnenteam zu einem lustigen, aber auch sportlich herausfordernden Wettbewerb. Die Bücherei-Damen hatten den Buben Valentin als Helfer engagiert und für ausreichend Verpflegung gesorgt. Die Kinder wurden auf vier Gruppen aufgeteilt. Zu Beginn der Olympiade wurde aus den vier Teams ein Kartenkönig ermittelt. Dafür wurden 20 Spielkarten eines Schafkopfblattes kopiert, vergrößert und auf der geräumigen Spielplatzfläche versteckt. Die Kinder bekamen die Originalkarte gezeigt, beispielsweise die Herzsieben und mussten dann möglichst schnell das dazu passende, versteckte Blatt finden. Das erwies sich als gar nicht so einfach.

 

In Runde zwei ging es für die vier Teams darum, Puzzles von Traktoren zusammenzusetzen. Sieger wurde die Gruppe, die das am schnellsten schaffte. Waschtag war ein weiteres Thema bei der bayerischen Olympiade. Auch hier war natürlich Teamarbeit gefragt. Mit bereitgestellten Gießkannen musste Wasser geschöpft werden. Damit galt es, Wäsche zu waschen. Das Team, das im Endeffekt mehr gewaschene Wäschestücke auf eine Leine gehängt hatte, bekam am meisten Punkte. Gar lustig ging es zu beim Brezenschnappen. Die Brezeln wurden dazu an einer gespannten Wäscheleine so hoch gehängt, dass die Kinder sie nur durch Hochspringen erreichen konnten. Für jeden Mitspieler hing eine Brezel an der Leine. Die Kinder versuchten nun, ihre Brezel zu erreichen. Die Hände durften sie dabei nicht zur Hilfe nehmen.

Viel Gefühl zeigten die Kinder beim Maßkrugschubsen. Da mussten sie versuchen, die Maß innerhalb von Markierungen zu platzieren. Dabei kam es auf den richtigen Schwung an. Das Lachen der Kinder auf dem Spielplatz zeigte, wie viel Gaudi ihnen die Olympiade des Büchereiteams bereitete. Das galt auch für das Erbsenschlagen. Da war Zielgenauigkeit gefragt, wollte man die rollenden Hülsenfrüchte treffen. Und schließlich kann keine bayerische Olympiade stattfinden ohne ein zünftiges Sautrogrennen. Im Wasser ginge das recht einfach, aber auf einer Wiese? Das geht auch, jedoch nur mit Konzentration, Kraft, Geschick und Ausdauer. Weil man einen Sautrog nämlich auf einer Wiese ganz schlecht schieben kann, muss man auf dem Weg vom Start ins Ziel immer wieder Rundhölzer unter die Tröge legen. Ist man darauf ein Stück vorangekommen, gilt es, die Hölzer vor das Gefährt zu legen.

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Sturm, Werner, Parsberg
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Es waren viele Spiele, welche die Kinder bei der bayerischen Olympiade zu absolvieren hatten und es war erstaunlich, welche Ausdauer sie dabei an den Tag legten. Diese Ferienprogrammveranstaltung hat allen große Freude gemacht, den Kindern und den Betreuerinnen. Noch dazu, weil es zum Schluss für alle ein leckeres Eis zur Belohnung gab. Welche Gruppe da gewonnen hatte, spielte gar keine so große Rolle.