Donnerstag, 11.03.2010 |

 

08.02.2010 22:00 Uhr | 66x gelesen
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"Photovoltaikanlagen gehören auf Dächer"


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Riedenburg (DK) Der Förderung regenerativer Energien hat der Riedenburger Stadtrat gestern Abend den Weg ein Stück weiter geebnet. den Fremdenverkehr negativ auswirken könne. "Photovoltaikanlagen gehören auf Dächer und in Industrie- oder Gewerbegebiete und nicht mitten in unsere schöne Natur", so Meyer. Gegen den Willen der Bürgerliste, der Freien Wähler und ohne die Stimme von FDP-Stadtrat Wolfgang Schleicher nahm das Projekt an der Gemeindegrenze nach Altmannstein die nächste Hürde im Genehmigungsverfahren.


Mit drei Vorhaben musste sich das Gremium auseinandersetzen, welche die Nutzung von Energie aus Sonne und Wind zum Ziel haben. Eine Stunde vor Sitzungsbeginn hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Bedenken vorzutragen. Zum ersten Vorhaben, der geplanten Photovoltaikanlage bei Echenried, sei niemand gekommen, erläuterte Bürgermeister Michael Schneider (CSU). Es lag lediglich ein Schreiben von Karlheinz Meyer aus Prunn vor, der zum Anhörungstermin keine Zeit hatte. Dieser sah in der 7,7 Hektar großen Anlage eine "optische Beeinträchtigung" und einen "schweren Einschnitt" in die Natur, die sich auch auf

An der bei Keilsdorf geplanten Photovoltaikanlage – mit einer Fläche von 3,9 Hektar deutlich kleiner – entzündeten sich die Gemüter. Bei der Bürgerbeteiligung waren wie Schneider berichtete, diverse Einwände gekommen. Unter anderem war moniert worden, dass die Anlage deutlich einsehbar sei. Schleicher wies emotionsgeladen auf den Bundesverband der Verbraucherzentrale hin. Dieser sei zu der Erkenntnis gekommen sei, dass diese Solarstromfelder "weder rentabel noch langlebig" seien. "Nur die Banken profitieren von diesem Unsinn", so Schleicher. Im gleichen Zug empfahl er CSU-Fraktionssprecher Wolfgang Langer, sich wegen seines Berufs als Banker bei der Abstimmung zu enthalten. Langer wies die Vorhaltungen energisch zurück und nannte Schleichers Aussagen "alles andere als geistreich". Schließlich wurde auch diese Anlage mit 15 Ja- und fünf Gegenstimmen befürwortet. Die Modulhöhe soll sowohl in Echenried als auch in Keilsdorf 2,25 Meter betragen.

Nach weniger als einer Minute war die Windkraftanlage bei Schaitdorf vom Tisch. Da bei der vorgezogenen Bürgerbeteiligung keine Wortmeldungen erfolgt waren und auch sonst niemand im Saal etwas einzuwenden hatte, war das Thema schnell abgehakt.

Von Ursula Kirschner


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