Riedenburg: Im "Land der kleinen Füße"
Fast schon wie die Großen: Das Einschenken während der Brotzeit beherrschen Isabella (von links), Greta und Lena schon ganz gut.
Riedenburg
„Momentan sind wir in der Eingewöhnungsphase“, sagt die Kindergartenleiterin Heidi Kröpfl. Das bedeutet, dass die Jüngsten nicht auf einen Schlag, sondern nur in Kleingruppen von maximal drei Kindern aufgenommen werden. Nach drei Tagen kommt dann der nächste Schwung an die Reihe. „Die Mama ist von Anfang an dabei“, sagt Kröpfl, und zwar so lange, bis die Kleinen die Scheu verloren und sich in der neuen Umgebung eingewöhnt haben.

„Das geht bei einem Kind schneller, bei anderen dauert es länger, im Extremfall kann es bis zu einem Vierteljahr dauern“, so Kröpfl. Bis es soweit ist, müsse sich die Mama eben Zeit nehmen. „Wir wollen, dass es den Kindern gut geht“, fasst Kröpfl das Betreuungskonzept in der Riedenburger Kinderkrippe zusammen. Und dazu gehöre auch, dass die Eltern die Gewissheit haben, dass sich ihr Kind geborgen fühlt, auch wenn sie nicht da sind. Und wenn sie die Mama nicht mehr ständig brauchen, dann passen sechs Betreuerinnen auf die Zwergerl auf, die natürlich noch nicht so weit sind wie die „Großen“ in der Sonnenschein- und der Mäusegruppe und deshalb natürlich entsprechend intensiver betreut werden müssen.