Pförring: Gefragte Messe zur Berufsorientierung
Die 7. Berufsinformationsmesse an der Mittelschule Pförring erlebte mit 40 Ausbildungsbetrieben eine neue Rekordbeteiligung. - Fotos: Kügel
Pförring

Der stetig wachsende Zuspruch der Firmen, den die Pförringer Berufsorientierungsmesse erfährt, zeige dass die bayerische Wirtschaft auch in Zukunft gute Mittelschüler brauche, sagte Schulleiterin Michaela Hasinger. Sie dankte Gabriele Botz, die den Tag organisiert, und den Firmen, die der Einladung der Jugendsozialpädagogin zum Teil schon seit der Premiere folgen.

Zu ihnen gehört auch die Pförringer Firma FKT, die aktuell 21 junge Leute ausbildet. "Ich bin ein Fan der Regionalität", bekannte Geschäftsführer Josef Karrer. Deshalb werbe sein Betrieb hier vor Ort und bei Messen der näheren Umgebung um "gute Köpfe". "Die jungen Menschen bringen viele Talente mit, die aber nur am richtigen Platz aufblühen", sagt Karrer. "Deshalb sei es ihm eine Herzensangelegenheit, die Jugendlichen beim ersten Schritt in ihre berufliche und persönliche Zukunft zu unterstützen. "Unser zweiter Bildungsweg ist klasse", weiß der Unternehmer aus eigener Erfahrung. Die Motivation für diesen Weg bringe aber nur ein guter Abschluss. Es liege deshalb auch in der Verantwortung des Betriebs, dass die Lehrlinge nicht scheitern - gerade wenn die Berufswünsche der Eltern die Kinder überforderten.

Auch ihm und dem Pförringer Gemeinderat sei Bildung vor Ort eine Herzensangelegenheit. Deshalb investiere der Markt 2018 rund eineinhalb Millionen Euro in die Sanierung des Klassenhauses 2, sagte Bürgermeister Bernhard Sammiller, der sich freute, seinen Amtskollegen Josef Lohr aus Oberdolling und die Leiter der Schule Altmannstein, Richard Feigl, sowie der Realschule Kösching, Bernhard Buchhorn, begrüßen zu können.