Ottmaring: Fiktiver Brand im Kuhstall
580 Meter überwanden die Leitungen und die beiden Tragkraftspritzen konnten den Brand mit großem Druck bekämpfen. - Foto: Götz
Ottmaring

Zur Baugenehmigung für den Stall wichtig war die schnellstmögliche Herbeischaffung enormer Mengen an Löschwasser.

Am Ufer des Main-Donau-Kanals stellten die Töginger Kommandanten Rainer Schön und Christian Thede ihre Tragkraftspritze auf und stellten mit den Schläuchen über die hohe Böschung hinauf die Verbindung zum Spritzengerät der Ottmaringer Wehr her. Eine weitere lange Leitung von Schläuchen erreichte den fiktiven Brandort. "Wasser marsch", hieß es nach den nötigen weiteren Schlauchverbindungen durch Angriff-, Wasser- und Schlauchtrupps und mächtig rauschte es in den Rohren. Nicht ganz zufrieden waren die Kommandanten mit dem Druck und rückten ihre Tragkraftspritze näher an das Übungsziel heran. Der Druck verstärkte sich. 580 Meter Leitung und der nicht unbeträchtliche Höhenunterschied waren zu überwinden. Der Test war erfolgreich gemeistert und die Feuerwehr Töging konnte ihre Leitungen abbauen.

Die Ottmaringer stellten beim Anschluss ihrer Tragkraftspritze am nächsten Oberflurhydranten fest, dass das Wasser mächtig aus den Rohren schoss. Kommandant Amler wertete die Übung als vollen Erfolg. Jetzt sei bekannt, an welchem Ort die beiden Pumpen im Ernstfall aufzustellen seien. Zusätzlich liefere der Oberflurhydrant mit Hochdruck Löschwasser. Die Feuerwehrmänner erhielten von Martin Mosandl eine Führung durch den Stall. Dazu gab es Ratschläge zu einer möglichen Brandbekämpfung durch Verweis auf die Fluchttüren und an Einrichtungen zur Brandbekämpfung im Stall.