Jahrzehntelang lag das ehemalige Kloster im Dornröschenschlaf am Rande der Neumarkter Altstadt. Nach unsensiblen Umbauten stand der Komplex aus dem 17. Jahrhundert lange leer.

Ein Vortrag schließt sich an. Um 18 Uhr spricht die Archäologin Daniela Rehberger zum Thema "Latrine, Erdkeller, Brandhorizont: Neue archäologische Puzzleteile aus Neumarkt". In der Stadt Neumarkt wird kräftig gebaut. Unter der weichenden Bebauung kommen immer mehr Überreste der Geschichte zum Vorschein, die sich zu einem Bild der ehemals Freien Reichsstadt zusammenfügen.

Der Vortrag behandelt mehrere Ausgrabungen. Innerhalb des Altstadtringes fanden 2016 und 2017 großflächige Untersuchungen im Bereich der Wolfsgasse, Rosengasse und Türmergasse statt. Aber auch kleinflächigere Maßnahmen wie der Kabelgraben der Stadtwerke erbrachten interessante Erkenntnisse. Besondere Funde werden in einer Auswahl vor Ort präsentiert.

Der Eintritt ist frei. Organisiert wird diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Neumarkt. Fahrgemeinschaften vermitteln Rupert Faltermeier, Telefon (08464) 416, und Gudrun Weida, Telefon (09441) 25 31.