Neuenhinzenhausen: Gastgeber macht das Rennen
Hoch konzentriert sind die Spieler beim Watturnier wieder zu Werke gegangen. - Foto: Danhauser
Neuenhinzenhausen

Die Feuerwehr aus Sandersdorf ging als Favorit ins Turnier, da diese das Turnier im vergangenen Jahr deutlich gewonnen hatte. Die Mannschaft aus Schamhaupten ist in dieses Turnier mit mehr Motivation als in den vergangenen Jahren gegangen, da sie nicht als Dauerbeleger des dritten Platzes gehandelt werden möchten.

Jeder Verein musste acht Spieler stellen. Gespielt wurde in drei Durchgängen mit je drei Spielen, sodass jedes Paar neun Duelle absolvierte. Als der Vorsitzende und zugleich Turnierleiter Matthias Neumeyer die Paarungen und die Gegner am Spieltisch bekannt gegeben hatte, ging es auch schon los. Nach dem zweiten Durchgang sah es so aus, als würde Sandersdorf die Favoritenrolle an Neuenhinzenhausen/Sollern abgeben, da diese bereits 15 Spiele gewonnen hatte, und somit vier Spiele mehr als Sandersdorf. Schamhaupten lag knapp dahinter mit zehn gewonnenen Spielen. Der dritte Durchgang sollte für Sandersdorf die Wende bringen. War es Glück oder Können, dass um Mannschaftsführer Roland Schlagbauer die letzte Runde mit acht gewonnen Spielen an Sandersdorf ging? Schamhaupten konnte sechs Spiele für sich entscheiden, sodass am Ende der dritten und letzten Spielrunde die Wehr aus Sandersdorf sowie der Gastgeber aus Neuenhinzenhausen jeweils 19 Siege für sich verbuchen konnten. Dank der besseren Punkte in Höhe von 444:422 konnte der Gastgeber das Turnier für sich entscheiden.

Als das endgültige Ergebnis feststand, wurde dieses auch gleich bekannt gegeben. Dritter Sieger wurde die Feuerwehr aus Schamhaupten mit 16 gewonnen Spielen. Den zweiten Platz sicherte sich die Feuerwehr aus Sandersdorf. Mit einem breiten Grinsen konnte Neuenhinzenhausens Vorsitzender und Turnierleiter Matthias Neumeyer den Anwesenden mitteilen, dass seine Mannen vom diesjährigen Wattturnier als Sieger des Abends hervorgingen. Neumeyer bezeichnete diesen Erfolg fast schon glücklich, da der dritte Durchgang nicht eines Turniersiegers würdig war. Im kommenden Jahr wird es eine Neuauflage des durchaus beliebten Wettkampfes der Wehren geben.