Sonntag, 14.03.2010 |

 

20.11.2009 18:49 Uhr | 21x gelesen
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Nachhaltige Beschäftigung mit der Zukunft


Bild: Nachhaltige Beschäftigung mit der Zukunft .  Plankstetten (DK) Das Netzwerk der Bayerischen Bürgerkommunen traf sich am Donnerstag zur Jahrestagung in der Abtei Plankstetten. Seit zwei Jahren besteht das bayerische Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune. Ihm gehören 35 Kommunen, darunter auch sechs Energiewenderegionen aus dem Freistaat sowie die Stadt Neumarkt an. Oberbürgermeister Thomas Thumann (FW), der an dem Jahrestreffen teilnahm, bezeichnete die Teilnahme als Beleg für die vielfältigen Bemühungen Neumarkts im Bereich \

Plankstetten (DK) Das Netzwerk der Bayerischen Bürgerkommunen traf sich am Donnerstag zur Jahrestagung in der Abtei Plankstetten. Seit zwei Jahren besteht das bayerische Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune. Ihm gehören 35 Kommunen, darunter auch sechs Energiewenderegionen aus dem Freistaat sowie die Stadt Neumarkt an. Oberbürgermeister Thomas Thumann (FW), der an dem Jahrestreffen teilnahm, bezeichnete die Teilnahme als Beleg für die vielfältigen Bemühungen Neumarkts im Bereich "Nachhaltigkeit und Bürgerschaftliches Engagement".


Die Stadt Neumarkt habe mit dem Agendaprozess, dem Stadtleitbild, dem Programm Soziale Stadt und mit ihrer seit einigen Jahren betriebenen Ausrichtung auf das Thema "Nachhaltigkeit" gezeigt, dass sie hier zusammen mit anderen Kommunen in Bayern federführend sei und an die Zukunftsaufgaben heran gehe.

Das Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune ist ein Projekt des Bayerischen Umweltministeriums in Kooperation mit der Schule der Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten und der Regina Neumarkt. Die Netzwerkmitglieder sind Vorreiter für eine nachhaltige Entwicklung in Bayern. Im Rahmen des Netzwerkprojekts haben sich die Mitgliedsgemeinden in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit den Handlungsfeldern "Demografische Entwicklung", "Klimaschutz", "Energiewende" "Strukturelle Finanzkraft" und mit dem "Bürgerschaftlichen Engagement" befasst. Klimaschutz, Energie, Demografie und eine nachhaltige Finanzwirtschaft gelten als die aktuellen, großen Herausforderungen. Nach Überzeugung der Netzwerkgemeinden können diese Herausforderungen nur mit aktiver Beteiligung der Bürger erfolgreich bewältigt werden. In fünf Qualitätszirkeln wurden die Netzwerkgemeinden und -regionen in den vergangenen zwei Jahren fachlich beraten und konnten ihre Erfahrungen austauchen. In den Zirkeln arbeiteten Bürgermeister, Ratsmitglieder, Verwaltungsangehörige und Vertreter der Bürgerschaft mit. Mit kompetenter Unterstützung wurden strukturierte Handlungsweisen und Lösungsansätze für die genannten Themenfelder erarbeitet. Mehrere Fachexkursionen gaben den Mitgliedern die Möglichkeit, vorbildhafte Problemlösungen unmittelbar vor Ort zu besichtigen. Über Bildungsgutscheine konnten Fortbildungen angeboten werden.

Zentrales Thema der Tagung war die Weiterentwicklung des Netzwerks. Nach den Vorstellungen des Umweltministeriums, vertreten durch Judith Riedl, soll es in den kommenden Jahren auf 100 Kommunen erweitert werden. Der Zugang zum Netzwerk soll über das neue entwickelte Gütesiegel "Nachhaltige Bürgerkommune" möglich sein.

Donaukurier


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