Wie Bürgermeisterin Rita Böhm im Gespräch mit unserer Zeitung nach der Sitzung erläuterte, informierte der Fachberater der Breitbandberatung Bayern GmbH, Herwig Rößner, die Markträte über das Angebot des "Masterplans", der eine flächendeckende Untersuchung der Breitbandversorgungssituation in der Gemeinde vorsieht. Dies beinhalte auch eine sogenannte DSL-Bitratenanalyse, bei der jedes einzelne Haus bezüglich der aktuellen Breitbandversorgung untersucht wird. Zusätzlich werde die Geschwindigkeit auch bei der Nutzung der neuen Vectoring-Technologie berechnet.

Die technisch mögliche Übertragungsgeschwindigkeit wird dann visuell in einer Karte dargestellt, so dass die Bürger direkten Einblick in die Ergebnisse bekommen. Die Erkenntnisse sollen als Grundlage bei Baumaßnahmen und künftigen Erschließungen einfließen. Bei Grabungsarbeiten könne dann zum Beispiel die Chance genutzt werden, Leerrohre mitzuverlegen, sagte Böhm. Dieser Entscheidungshilfe für künftige Ausbaumaßnahmen zur Verbesserung der Versorgung stimmten die Gemeinderäte zu und erteilten den Auftrag.

Zudem stimmten die Markträte einer ganzen Reihe an Bauanträgen zu: So kann im Ortsteil Unteremmendorf ein Zweifamilienhaus mit Garage und Stellplätzen gebaut werden. Zugleich nahm der Rat die Abbruchanzeige des Vorgängerbaus zur Kenntnis. Die Markträte erteilten das Einvernehmen für den Abbruch eines Holzschuppens im Ortsteil Enkering, Rumburgstraße 24. An derselben Stelle soll ein neuer Schuppen mit Geräteraum, Holzlege und Abstellraum in Holzbauweise entstehen.

Auch der Bauvoranfrage für den Abbruch eines Wohnhauses aus den 1950er-Jahren in Kinding, Jurastraße 5, und den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage am selben Standort erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen.

Der Befreiung von Baugrenzen im Rahmen des Bebauungsplanes "Espanwiese" in Unteremmendorf stimmten die Gemeinderäte zu, da die Grundstücksteilung von den ursprünglichen Plänen abweicht.