Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen werden. Eine Jury entscheidet über den oder die Preisträger.

Im Jahr 2016 ging die Auszeichnung an die Stadt Kelheim, die mit der türkisch-stämmigen Volksfestkönigin Hacer Aslan eine würdige Vertreterin der Stadt aufweisen konnte.

Landrat Martin Neumeyer wünscht sich viele Vorschläge von den Bürgern: "Die Verleihung des Integrationspreises soll gelingende Integrationsarbeit in unserem Landkreis würdigen, insbesondere, da in diesem Bereich ein enormer Teil von Ehrenamtlichen, die dafür keine Bezahlung bekommen, geleistet wird", betont er. "Welche Initiativen, Projekte oder Personen sich für die Auszeichnung eignen, das wissen die Bürger am besten. Die Jury wird dann die schwierige Aufgabe haben, den Preisträger auszuwählen." Der Preis kann verliehen werden an Privatpersonen und an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen und juristische Personen, die im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte, die rechtmäßig in Deutschland leben, im Landkreis Kelheim herausragendes Engagement bewiesen haben. "Für mich stellt sich nicht die Frage, ob man sich um Integration bemühen sollte oder nicht. Sie ist einfach notwendig, denn im Landkreis leben nun einmal Menschen unterschiedlicher Herkunft. Beide Seiten sind gefordert, die Einheimischen und die Neuzugewanderten", so die Integrationsbeauftragte im Kreis, Monica Brandl. Deshalb sei es wichtig, die Bemühungen in diesem Bereich anzuerkennen und so die Integration weiter voranzutreiben.

Schriftliche Vorschläge samt kurzer Begründung können bis Sonntag, 4. Februar, beim Landratsamt Kelheim eingereicht werden: auf dem Postwege an Abteilung 5, Sonja Kern, Donaupark 12, 93309 Kelheim, per E-Mail an sonja.kern@landkreis-kelheim.de oder per Fax an (09441) 207-11 50 zu Händen Frau Kern.