Dieses Fest steht in Zusammenhang mit der Wiederauffindung des Kreuzes Christi durch Kaiserin Helena und der Einweihung der Grabeskirche in Jerusalem im Jahr 335. Der Gottesdienst findet um 10 Uhr statt.

Als schlichten ländlichen Kirchenbau, längs der Straße inmitten des Ortes gelegen und eingefriedet durch eine hohe Mauer mit Zinnenpfosten, beschreibt Kirchenhistoriker Friedrich Fuchs die Kirche in Breitenhill. Das in "kühlen barocken Formen" gehaltene Gotteshaus wurde vermutlich im 18. Jahrhundert neu erbaut. Aus den vorliegenden Aufzeichnungen über das Kirchlein ist von einem Vorgängerbau aus dem Mittelalter nichts bekannt. "Zum barocken Hochaltar und den neu arrangierten Seitenaltären gesellen sich Ausstattungsstücke aus unterschiedlichster Zeit, dazu gehören beispielsweise eine wertvolle spätgotische Madonna sowie die Kreuzwegbilder von 1991", heißt es dort etwa. Der Turm ist bis auf die Firsthöhe des Langhauses quadratisch gestaltet. Im oberen Abschnitt sitzt die Zwiebelhaube auf einem achteckigen Unterbau. Um das Jahr 1900 wurde der Turm mit dem Chor errichtet. Nach gut 100 Jahren wurde die gesamte Turmspitze mit Zwiebel im Rahmen vom Renovierungsarbeiten im Jahr 2001 komplett erneuert. Momentan wird bereits wieder die Innenrenovierung der kleinen Kirche geplant.