Der CSU-Fraktionssprecher Friedrich Riemhofer befürchtete die Schaffung eines Präzedenzfalls. "Wenn wir dem zustimmen, dann können wir alle unsere Bebauungspläne in die Tonne werfen", warnte er. Auch CWG-Stadtrat Karl Freihart lehnte eine Verschiebung von Baugrenzen ab. Flexibel sollte man dagegen bei der farblichen und optischen Gestaltung von Gebäuden entscheiden, meinte er.

 

Im Namen der Verwaltung beharrte Kristina Poschenrieder ebenfalls auf den Vorgaben des Bebauungsplanes, der ohnehin viele Möglichkeiten eröffnen würde. Anders sahen das Kurt Schiefer und Reinhold Vasall. Die beiden BGR-Stadträte stimmten für die Befreiung von den Vorgaben des Bebauungsplans, der Rest des Gremiums war aber dagegen.