Feuriger Start
Pfaffenhofen (PK) Ein Feuerwerk am Marienbrunnen, Glühwein an den Ständen, Turmbläser, Kutschfahrten und ein Engelsspiel – Pfaffenhofens Weihnachtsmarkt hat sich am ersten Adventswochenende mächtig ins Zeug gelegt, um seine Besucher zu überzeugen.
Standbetreiberin Silvia Stark aus Geisenfeld stellt ihre Waren zum ersten Mal in Pfaffenhofen aus. „Es ist ein sehr familiärer Markt, er gefällt mir sehr gut“, sagte sie. Auch vom Lichtkalender ist sie begeistert. Auf Ihren deutschlandweiten Touren habe sie eine derartige Illumination von der Innenstadt noch nie gesehen. „Das wird viele Leute anziehen, und Pfaffenhofen hat ja ein großes Einzugsgebiet“, ergänzt Stark, die Indianerschmuck anbietet.
Sie spricht damit unter anderem zwei befreundete Ehepaare an, die extra aus München nach Pfaffenhofen gekommen sind, um den Markt zu bewundern. „Die schöne Musik, die gemütliche Atmosphäre, ein guter echt bayerischer Döner und das Ganze umrahmt von einem beeindruckenden Lichtkalender – wir sind begeistert“, bekräftigen die vier Münchner. Auch sie sind natürlich vom Titelgewinn bei den Livcom-Awards angezogen worden und haben ihr Kommen nicht bereut. Mehrere Hundert Besucher bevölkerten den Hauptplatz das ganze Wochenende über. Für den größten Zulauf sorgten das Feuerwerk und schließlich das Engelsspiel am Sonntagabend.
Die drei christlichen Gemeinden aus Pfaffenhofen feierten am Marienbrunnen eine ökumenische Andacht. Anschließend wurden vier Kerzen mit dem Licht aus der Geburtskirche in Bethlehem entzündet – je eine für die katholische, für die evangelisch-lutherische und für die baptistische Kirchengemeinde.
Von Alexandra Gerrardund Patrick Ermert
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