Privatsphäre: Nach der Installation sind alle Voreinstellungen bei Instagram erst einmal öffentlich. Um seine Privatsphäre zu schützen, müssen die Einstellungen angepasst werden. Wie auch in anderen Sozialen Netzwerken liegt es am Nutzer selbst, auf die versendeten Inhalte zu achten. Man sollte nur solche Bilder und Fotos teilen, die jeder sehen darf. Kontakte und Follower haben die Möglichkeit, hochgeladene Bilder zu kopieren und weiterzuverbreiten. Über diese geteilten Inhalte hat der Nutzer keine Kontrolle mehr.

Auch Leute, die nicht über Instagram angemeldet sind, haben bei einer öffentlichen Einstellung über die Website www.instagram.com Zugriff auf die Beiträge. Öffentlich gepostete Inhalte sind auch über Suchmaschinen (Google) zu finden. Deshalb ist es sinnvoll, das eigene Instagram-Profil auf "Privat" einzustellen, damit nur bestätigte Follower die Inhalte sehen können. So behält man die Kontrolle über seine Beiträge. Android: App öffnen und auf die Figur rechts unten drücken, um in das Profil zu kommen - auf die drei Punkte tippen, um das Menü zu öffnen - den Regler "privates Konto" aktivieren. iOS: App öffnen und auf die Figur rechts unten drücken, um in das Profil zu kommen - auf das Zahnrad tippen, um zu den Einstellungen zu gelangen - den Regler "privates Konto" aktivieren.

 

Die gesamte "Smartphone - aber sicher!"-Serie ist auf donaukurier.de in der Rubrik Digital (donaukurier.de/smartphoneabersicher) zu finden.

Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.