Wir, zwei Pfaffenhofener Bürger, sind überglücklich über unsere neuen Grünanlagen. Auf unserem Einkaufsweg nun immer gerne durch unsere wunderschönen neuen Grünanlagen. Dabei beobachteten wir im Sportpark einen älteren Mann. Dessen großer Hund trottete hinterher und machte sein Geschäft. Beide gingen weiter. Wir baten den Hundehalter das Geschäft wegzuräumen. Er brummte etwas in den Bart, ging den Weg aber zurück und drei Mal an dem stinkenden Häufchen vorbei. Wir zeigten ihm das Geschäft. Er fragte uns nach unseren Namen, weil er sich bespitzelt fühlte wie im Kommunismus und meinte, wir sollten zur Bürgerwehr gehen. Dies wolle er an die Zeitung melden. Das Häufchen könne er nicht sehen, weil er seine Brille nicht dabei habe.

Dann sammelte er das Geschäft widerwillig und mit weiteren Beschimpfungen ein. Wollte es erst uns mitgeben und warf es dann, trotz unserer Einwände, in den normalen Abfallbehälter. Bitte, liebe Hundehalter, solidarisiert Euch gegen solche uneinsichtigen Ferkel. Sonst ist es irgendwann mit der Freiheit Eurer Hunde vorbei. Schade, dass der Sommertraum und die damit verbundene Arbeit so wenig geschätzt wird.

Renate Schipp und Gerhard Dirnberger, Pfaffenhofen