Die Firma beschäftigt in der Produktion zwei Männer mit geistiger Behinderung und hat für sie eigene, ihrem Handicap angepasste Arbeitsplätze eingerichtet. Den Transfer vom Wohn- zum Arbeitsplatz gewährleistet der Busshuttle der Regens-Wagner-Stiftung.

Sichtbares Zeichen des Inklusionspreises ist ein Pokal, den eine Kunsttherapeutin in Zusammenarbeit mit einer Klientin der Regens-Wagner-Offenen-Hilfen hergestellt hat. Die darin befindlichen Perlen seien "so bunt, wie ich mir eine inklusive Gesellschaft der Zukunft auf dem Arbeitsmarkt vorstelle", erklärte Herbert Limmer, Leiter der Offenen Hilfen bei Regens Wagner. Dass der Glasbehälter nicht ganz voll sei, solle zeigen: "Da geht noch mehr" und das neue Logo werde man hoffentlich in den kommenden Jahren öfter sehen, so der Laudator, der den Preisträger stellvertretend für all jene sah, die sich "was trauen" und den "oft übersehenen Wert und die Leistung" behinderter Menschen anerkennen, um zu erfahren: "Soziales Engagement und Rentabilität schließen sich nicht aus."

Überreicht wurde der Pokal von Galina Römmert-Rühle. Begleitet wurde die Mitarbeiterin des Landratsames von Svenja Johansen, stellvertretend für all jene, die trotz einer Behinderung bereits den Weg in den ersten Arbeitsmarkt gefunden haben. Widl bedankte sich für die Auszeichnung und betonte, Inklusion sei menschlich und bisweilen mit Fehlern behaftet. Aber sie bringe ein Team weiter, tue der ganzen Mannschaft gut und dabei der Produktivität keinen Abbruch.

Das von der Sparkasse gestiftete Preisgeld in Höhe von 1000 Euro werde man für einen noch festzulegenden guten Zweck spenden, erklärte der Firmenchef. Anton Westner (CSU) dankte als Stellvertretender Landrat für dessen Engagement, das ein Schritt in die richtige Richtung sei und hoffentlich als Ansporn für andere Unternehmer wirke. ‹Œzur