Dabei hieß es auch, der Lärmschutz sei bereits über die Erschließungskosten abgerechnet worden. "Dem ist nicht so", sagte Bürgermeister Manfred Russer in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Lediglich bei einem Grundstück, das der Markt verkauft habe, sei eine Ablöse für den Lärmschutz gezahlt worden - das werde gerade überprüft. Warum keine Lärmschutzwand gebaut wurde, erklärte Russer mit pragmatischem Denken der Marktgemeinde: Schließlich sei ja seit Jahren geplant, die B 300 zu verlegen. Auch hätten die Anwohner nie explizit den Bau eines Walls gefordert. Die hatten im Gespräch mit unserer Zeitung bereits erklärt: "Wir dachten eigentlich, dass man sich an das halten muss, was im Bebauungsplan steht - auch als Gemeinde." Auf Wunsch der Bürger könne ein Wall gebaut werden, bot Russer an. Die Kosten müssten umgelegt werden.