Schweitenkirchen: Eine große Etappe geschafft
Einen Überblick haben sich vor Kurzem Bürgermeister Albert Vogler (rechts) und seine Vertreterin Gabi Kaindl auf der Baustelle verschafft. Gemeinsam mit FW-Vorstand Stefan Loibl (von links) und dem Kommandanten Thomas Pfab waren sie beim Hebauf im Feuerwehrhaus Güntersdorf. - Foto: Schmid
Schweitenkirchen

Immer mal wieder steht der Bau des Feuerwehrhauses von Güntersdorf mit Vergaben auf der Tagesordnung der Gemeinderatsitzung von Schweitenkirchen. Für die Verputzarbeiten am Neubau der Feuerwehrgarage in Güntersdorf lag ein Angebot der Firma CW Verputz & Vollwärmeschutz aus Paunzhausen über 6405 Euro vor. Da die Preise marktüblich sind, entschied der Gemeinderat, den Auftrag laut Vergabeempfehlung des Architekturbüros Obereisenbuchener entsprechend zu vergeben.

In diesem Zusammenhang bat Bürgermeister Albert Vogler das Gemeinderatsmitglied Franz Müller um einen kurzen Abriss darüber über die letzten Monate. Seit der Hebauffeier wurde die Dachkonstruktion fertiggestellt, einschließlich Wärmedämmung der Dachfläche. Die Innenwände im Dachgeschoss wurden in Eigenleistung gebaut. Die Haustechnik wird derzeit installiert. Der größere Aufwand betrifft dabei den Bereich im Dachgeschoss, weil hier künftig die Sanitäranlagen untergebracht werden. Außerdem wurde der neue Technikraum im Dachgeschoss installiert. Hier befindet sich künftig der Hausanschluss für die Stromversorgung und die Unterverteilung der Elektroinstallation. Zudem wird hier für die Energieversorgung des Neubaus eine Gastherme eingebaut. Umfangreich war auch die Elektroinstallation im gesamten Anbau. Nach den Verputzarbeiten werden die beiden Tore eingebaut. Im Dachgeschoss können dann die Wintermonate genutzt werden, um die Trockenbauarbeiten durchzuführen.

Auf der Hebauffeier im Oktober hatte Bürgermeister Vogler einen Überblick über die Ausgaben, die seit 2014 für diesen Umbau und Neubau bereits anfielen, gegeben. Waren es im Jahr 2014 noch knapp 5200 Euro, die überwiegend in die Materialen für die Renovierung des Altbaus flossen, verdoppelte sich diese Summe im Jahr darauf. Im Jahr 2016 investierte die Gemeinde mehr als 34 200 Euro - und die Gesamtkosten mit Alt- und Neubau werden sich wohl auf rund 175 000 Euro belaufen.

Dabei dankte Vogler den vielen ehrenamtlichen Helfern: "Ihr habt Glück, dass ihr im Ort so viele gute Handwerker habt, die euch hier so tatkräftig und freiwillig zur Seite stehen! Bei so viel Engagement kann ich nur meinen Hut ziehen." Sein Dank galt neben den Firmen auch den Gemeinderatsmitgliedern, die die Ausgaben aus dem Etat stets einstimmig genehmigten. Sein Lob galt auch den Kommandanten und Vorsitzenden für den nahtlosen Übergang bei den Neuwahlen.