"Dazu werden alle drei Preisträger eingeladen", erklärte Bürgermeister Manfred Sterz von den Freien Wählern (FW) am Dienstag im Gemeinderat. Denn auch wenn die Freisinger Deppisch-Architekten sich die Siegerurkunde holten, kommen zu den Nachverhandlungen Mitte November noch einmal die besten drei Teilnehmer. "Die Büros präsentieren ihre Arbeit noch einmal - und dann wird entschieden", sagt Sterz. Denn auch Fragen wie die Kapazitäten im Büro, die zeitlichen Möglichkeiten und die Honorarvorstellungen sowie Verbesserungswünsche würden noch beachtet, bevor die Entscheidung final falle.

Das geschieht übrigens in einem völlig neuen Gremium. Wie der Gemeinderat am Dienstagabend entschied, gehören hierbei die drei Bürgermeister Sterz, Alice Köstler-Hösl (CSU) und Katja Limpert (FW) mit zum Team - ebenso wie die Gemeinderäte Pater Lukas Wirth, Albert Wolf (beide CSU), Andreas Reichhold (FW), Hans-Herbert Mooser und Gerhard Eisinger (beide Wählergruppe Gemeinde Scheyern). Von Seiten der Verwaltung unterstützen zudem die Geschäftsleiterin Sabrina Jany und vom Bauamt Josef Breitsameter die Projektbegleiter.

Wie Sterz am Ende zusammenfasste, waren insgesamt zwölf Entwürfe für den Wettbewerb rund um die Scheyrer Ortsmitte eingegangen. Gemeldet hatten sich eigentlich 55 mögliche Teilnehmer, fünf davon hatte die Gemeinde Scheyern gesetzt. Von den 48 letztlich zugelassenen Bewerbern wurden per Losverfahren 15 Büros ausgewählt. Drei reichten ihre Vorschläge allerdings nicht ein. Die Gründe hierfür, so Sterz, seien der Gemeinde nicht bekannt.