Pichl: Das lebensrettende Netz wird dichter
Hilfe im Ernstfall bietet der neue Defibrillator im Bürgerhaus Pichl. Gemeinsam freuten sich Benedikt Bayerl (2. Vorsitzender FFW Pichl), Gemeinderat Werner Semmler (Vorsitzender der UW-Manching), Karin Rohm (Sponsor), Christian Schmidt (Vorsitzender FFW Pichl) und Günter Hufnagl (Hauptorganisator der Entenrennen). - Foto: privat
Pichl

Wie bereits in den Jahren zuvor haben die Unabhängigen Wähler Manching (UW) auch diesmal wieder den Erlös des vergangenen Entenrennens, unterstützt durch eine großzügige Spende von Karin Rohm (Schreibwaren Rohm), für den Erwerb eines "Automatischen Externen Defibrillators" (AED) verwendet. Der Defi wurde an der Ostseite des Feuerwehrhauses Pichl, am Eingang zum Bürgersaal angebracht. Der Standort wurde bewusst gewählt, da er allen Pichler Bürgern bekannt und somit schnell erreichbar ist. Auch die unmittelbare Nähe zum Sportplatz Pichl war ein Auswahlkriterium.

Täglich erleiden etwa 250 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herztod. Meist findet das Ereignis dort statt, wo kein Notarzt oder medizinische Hilfe sofort zur Stelle ist. In diesen Situationen kann ein Defibrillator lebensrettend sein, auch dann, wenn nur Laien am Unglücksort anwesend sind. Denn das Notfallgerät ist einfach zu bedienen. Davon konnten sich am vergangenen Mittwoch Mitglieder der Feuerwehr Pichl, der Eichenlaubschützen Pichl, des Sportvereins MBB/SG Manching und interessierte Bürger überzeugen. Den über 30 Anwesenden im Bürgersaal Pichl wurde von einem Fachmann die Bedienung des Defibrillators erläutert und vorgeführt. Anschließend konnten die Besucher selbst an einem Demonstrationsgerät üben und stellten dabei fest, dass man keine Angst vor der Bedienung zu haben braucht.

Die UW Manching beabsichtigt auch weiterhin, das Netz öffentlich erreichbarer Defibrillatoren zu erweitern beziehungsweise zu verdichten und will als Nächstes die Ortsteile Niederstimm und Oberstimm damit zu versorgen.