Mittwoch, 30.05.2012 |

 

23.12.2011 19:38 Uhr | 49x gelesen
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". . . dass Mama wieder gesund wird"


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Pfaffenhofen (PK) Nachrichten ans Christkind haben viele Kinder an die Wünschebäume vor der Krippe am Pfaffenhofener Christkindlmarkt gehängt. Natürlich stehen Geschenke an erster Stelle. Aber es gibt auch Herzenswünsche, die sich nicht einfach an der Kasse im Spielzeuggeschäft erfüllen lassen.


Pfaffenhofen: ". . . dass Mama wieder gesund wird"
Als Wunschengel war die 13-jährige Verena Mayer auf dem Pfaffenhofener Christkindlmarkt immer donnerstags unterwegs, um die Wünsche der Kinder entgegenzunehmen - Foto: Gerrard
Früher war alles anders. Da haben sich die Kinder darüber gefreut, dass sie zum Beispiel mit dem Papa in den Wald gehen durften, um den schönsten Baum für das Weihnachtsfest zu holen. Während Mama schaute, was die Vorratskammer hergab zum Kochen und Backen, und alles für ein glückliches Weihnachtsfest vorbereitete. Und das höchste der Gefühle war eine Puppe, ein Teddybär oder ein Blechauto unter dem Christbaum. So erzählen es unsere Eltern und Großeltern, die teilweise noch die Nöte während des Zweiten Weltkrieges und die karge Nachkriegszeit in Erinnerung haben.

Auf vielen Wunschzetteln der Kinder des Jahres 2011 ist zu lesen: „Ich wünsche mir einen iPod-Touch; einen Nintendo; eine Wii; eine Playstation; einen eigenen Computer; eine Carrerabahn; ein neues Handy; ein Feenhaus oder den Tierpark von Playmobil, ein Waveboard, ein Schlagzeug und so weiter.

Die Wunschliste großer, oft elektronischer Luxusobjekte ist lang. Doch dazwischen hängen einige Wunschzettel, die nachdenklich machen und die in die Gebete in den Weihnachtsgottesdiensten mit eingeschlossen werden können, damit sie direkt den Weg zum Christkind finden.

„Ich wünsche mir, dass sich meine Mama und mein Papa wieder lieb haben“, heißt es da auf einem der blauen Zettel. Ob sich das so einfach erfüllen lässt? Auf den anderen Zetteln stehen Sätze wie: „Ich wünsche mir Liebe“; „Ich wünsche mir, dass meine Mama wieder gesund wird“; Ich wünsche mir, dass ich und meine Freundin sich vertragen“; „Ich wünsche mir Gesundheit und Frieden“.

Es sind eben doch nicht nur die materiellen Sachen, nach denen sich unsere Kinder sehnen. Und das ist gut so. Weihnachten ist die Zeit der Hoffnung, Wünsche und Träume. Da bleibt nur zu hoffen und wünschen, dass das Christkind schon weiß, was es tun muss, damit unsere Kinder wirklich glücklich sind.

 


Von Alexandra Gerrard

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