Mit einer Klangperformance der Pfaffenhofener Künstler Philipp Brosche, Markus Zull, Bernhard ?Wacky? Singer (im Bild) und Pegelia Gold endete die Ausstellung ?Ladder to Heaven? am vergangenen Sonntag.
Mit einer Klangperformance der Pfaffenhofener Künstler Philipp Brosche, Markus Zull, Bernhard „Wacky“ Singer (im Bild) und Pegelia Gold endete die Ausstellung „Ladder to Heaven“ am vergangenen Sonntag.
Frye-Weber
Pfaffenhofen

Zur Finissage boten die Pfaffenhofener Künstler Philipp Brosche, Bernhard „Wacky“ Singer, Pegelia Gold und Markus Zull in der Kunsthalle am Ambergerweg eine klangvolle Musik-Performance.

„Das war ein Meilenstein in der Pfaffenhofener Kulturgeschichte mit einem sehr schönen Abschluss“, befand der städtische Kulturmanager Sebastian Daschner. Besonders gefallen haben ihm dabei die Qualität und Vielfalt der gezeigten Werke, die Raumnutzung sowie der Aufbau der Ausstellung – es waren Werke von über 40 Künstlern aus fünf Nationen zu sehen gewesen. Entstanden ist die Kunstvereinsausstellung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Galerie Thaler Originalgrafik und dem Lubok Verlag des in Pfaffenhofen geborenen Künstlers und Mitgründers des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins, Christoph Ruckhäberle. Zu sehen waren Exponate so bekannter Künstler wie Neo Rauch Rosa Loy, Tilo Baumgärtel, Matthias Weischer und David Schnell.

Voll des Lobes waren auch die vielen Besucher, so die Erfahrung der rund 40 Aufsichten, die jeweils zu zweit im Zwei-Schichtbetrieb, von 11 Uhr bis 14.30 Uhr beziehungsweise von 14.30 Uhr bis 18 Uhr in der Kunsthalle tätig waren. „Insbesondere die vielen auswärtigen Gäste waren sehr beeindruckt, eine so hochkarätige Ausstellung in Pfaffenhofen zu sehen“, fasst Claudia Junge, die zweimal wöchentlich Dienste übernommen hatte, die Reaktionen zusammen.

Unter den Besuchern waren einige, die über den Kulturweg vom Gartenschaugelände in die Innenstadt eher zufällig in der Kunsthalle Station machten, aber auch sehr viele, die bewusst die Ausstellung sehen wollten. Das waren Kunstinteressierte aus der näheren und weiteren Umgebung aber auch Mitglieder von Kunstvereinen aus Nachbarlandkreisen sowie andere Künstler, so die Verantwortlichen, die sich über die positive Resonanz sehr freuen. Großen Spaß hatten die Aufsichten auch mit den kleinen Gästen der örtlichen Schulen und Kindergärten.

Klangvoll und experimentell ging es bei der abschließenden Finissage am Sonntagnachmittag in der Kunsthalle zu. Die Pfaffenhofener Künstler Philipp Brosche, Bassgitarre, Pegelia Gold, Gesang, Markus Zull, Synthesizer, und Bernhard „Wacky“ Singer an selbst gebauten Instrumenten erfüllten die Kunsthalle mit sphärischen Klängen.

Lob und Anerkennung zollte der Vorsitzende des neuen Pfaffenhofener Kunstvereins, Steffen Kopetzky, den rund 40 Helfern. „Ihr wart fantastisch“, so Kopetzky und freute sich, dass da eine richtig kleine Familie zusammengewachsen sei. Täglich über die gesamte Laufzeit der Gartenschau „Natur in Pfaffenhofen haben die Aufsichten pünktlich und zuverlässig ihre Dienste erledigt und damit die Mammutaufgabe gestemmt. „Ich hoffe, Euch hat es Spaß gemacht. Uns hat es stolz gemacht“, so das Resümee des Vorsitzenden bei der abschließenden kleinen Helferfeier, mit der sich der Kunstverein für die große Unterstützung bedankte und bei der bei dem einen oder anderen auch etwas Wehmut aufkam.