Pfaffenhofen: Es geht  steil bergauf
Franz Böhm als Vorsitzender von ProWirtschaft blickt auf ein gelungenes Jahr zurück. - Foto: M. Hailer
Pfaffenhofen

Entsprechend zufrieden zeigten sich die rund 25 anwesenden Mitglieder und Gäste mit der Arbeit des Vorstands rund um Franz Böhm. Er eröffnete den Abend mit einer erfreulichen Nachricht: Den fünf Austritten (teils wegen Geschäftsaufgabe) standen im Vorjahr 19 Neuzugänge gegenüber. Franz Böhm: "Damit ist die Mitgliederzahl zum 31. Dezember auf 128 - und den höchsten Stand in unserer Geschichte - geklettert." Auch im Jahr 2016 habe es bereits den ersten Beitritt gegeben.

Der City-Gutschein setzte im vergangenen Jahr die Erfolgsgeschichte fort und übertraf mit 89 378 Euro das Vorjahresergebnis. "Die Attraktivität des City-Gutscheins als Lohnbestandteil wächst", erklärte Böhm. Der Gesamterlös seit Einführung des City-Gutscheins im Jahre 2008 betrug zum Jahresende 224 688 Euro.

Eine gelungene Premiere feierte im Vorjahr das Azubiprojekt von ProWirtschaft im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung, wie das Resümee von Schriftführer Andreas Bögl untermauerte. Deshalb wird es 2016 eine Neuauflage geben am Freitag und Samstag, 24. und 25. Juni. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zwölf begrenzt, Anmeldungen sind bereits möglich.

Erfolgreich fortgesetzt wurde 2015 die Reihe der Netzwerktreffen mit Fachvortrag: Bei insgesamt sieben Veranstaltungen ging es um Themen wie Kundengewinnung Forderungsmanagement, Marketing, Employer Branding oder Unternehmensnachfolge.

Den Kassenbericht von Schatzmeister Michael Stiglá †mayr nahmen die Anwesenden ebenfalls zur Kenntnis. Über Plan liegende Einnahmen von 20 679 Euro und niedrigere Ausgaben als veranschlagt mit 14 769 Euro führten zu einem Jahresüberschuss von 5883 Euro. Geprüft hatten die Kasse Rainer Steinberger und Armin Kottmayr, der Michael Stiglmayr eine vorbildliche Kassenführung bescheinigte.

"ProWirtschaft 2020" und die künftige strategische Ausrichtung des Netzwerks waren das Thema von Vorstandsmitglied Martin Bornemann. In zwei Workshops, die er gemeinsam mit Beirätin Marianne Voit geleitet hatte, wurden die Grundlagen für die strategische Planung gelegt, eine Wertestruktur erarbeitet und die Kernwerte des Unternehmernetzwerks definiert: kooperativ, zukunftsgestaltend, menschlich.

Bornemann stellte dazu die Überlegung in den Raum, ob man diese Begriffe künftig nicht auch im Logo von ProWirtschaft mitführen sollte. Bisher heißt es dort: nachhaltig, regional, vernetzt. Weiter schlug Bornemann die Gründung von Arbeitskreisen vor. Der strategische Prozess wird auch 2016 fortgesetzt.