Dieses Fazit hat Hans-Dieter Kappelmeier von der Stadtverwaltung im gestrigen Kulturausschuss erklärt und daher die Frage gestellt: "Sollen wir den Bus beibehalten" Bürgermeister Thomas Herker (SPD) schlug daraufhin vor, den Volksfestbus auch im kommenden Jahr noch einmal zu organisieren - wie gehabt auf den beiden Linien A und B und dazu auch die Ortsteile Walkersbach, Gundamsried und Kleinreichertshofen noch zu bedienen. "In den Ortsteilen müssen wir allerdings klar sagen, dass der Bus bisher nur dünn genutzt wurde", sagte Herker. Entsprechend solle sich die Stadt nach 2018 anschauen, ob der Bus beibehalten werde oder nicht.

Auch Peter Heinzlmair (Freie Wähler) sah das ähnlich. "Mich hat es gewundert, dass es in den Ortsteilen den Wunsch nach diesem Bus gibt und dann fährt keiner." Er unterstütze den Vorschlag auf mehr Werbung. Sein Parteikollege Albert Gürtner sagte: "Der Stadtbus rechnet sich auch nicht. Aber wir wollen für die Ortsteile etwas machen - daher sollten wir den Bus beibehalten." Barbara Breher (CSU) brachte ein neues Konzept ins Spiel: Sie könne sich Haltestellen an den Einfallstraßen vorstellen. Der Ausschuss stimmte zu, den Bus noch ein weiteres Jahr zu finanzieren und die Touren um die drei Ortsteile zu erweitern.