Mittwoch, 17.03.2010 |

 

06.12.2009 19:09 Uhr | 85x gelesen
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Bildung als zentrales liberales Anliegen


Bild: Bildung als zentrales liberales Anliegen . Pfaffenhofen Pfaffenhofen (zur) Als Festredner überbrachte Wolfgang Heubisch, bayrischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, den Kreisliberalen seine Glückwünsche. Dem Engagement von Menschen, die der Partei \

Pfaffenhofen (zur) Als Festredner überbrachte Wolfgang Heubisch, bayrischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, den Kreisliberalen seine Glückwünsche. Dem Engagement von Menschen, die der Partei "vor Ort ein Gesicht geben" sei es zu danken, dass die FDP wieder mitregieren könne und auf Bundes- und Europa-Ebene 31 bayrische Abgeordnete stelle, hob Heubisch die Bedeutung der Basis hervor.



Bild: Mit einem Plädoyer für eine Stärkung des Hochschulstandortes Bayern zog Staatsminister Wolfgang Heubisch die etwa 100 Zuhörer in seinen Bann.
"Wir wollen die Zukunft gestalten" – diesen Anspruch verknüpfte der Staatsminister wesentlich mit dem Thema Bildung. In seiner Amtszeit seien wichtige Weichen gestellt worden, wozu der Ausbau der Hochschulen, die soziale Ausgestaltung der Studiengebühren – die er im Übrigen "zu 100 Prozent" verteidige – sowie die Ausweitung des Kreises der Studienberechtigten zähle. Zum Wintersemester hätten 460 über den Einstieg einer beruflichen Qualifikation (etwa den Meistertitel) ein Studium begonnen. Was die aktuellen Studentenproteste angehe, so stimme er dem Anliegen der Betroffenen insoweit zu, als der Bologna-Prozess zur Neuordnung der Studiengänge tatsächlich einer Nachbesserung bedürfe. Allerdings müssten hier die Hochschulen selber entscheiden, ob sie den Bachelorstudiengang zeitlich erweitern oder inhaltlich kürzen wollen, erklärte der Minister. Als bedenklich kritisierte Heubisch nach jüngsten Gesprächen mit Studenten in Regensburg, dass die Proteste "immer undemokratischer" würden. Studierwillige würden sich bereits beschweren, dass Vorlesungen für die sie Beiträge gezahlt hätten, seit Wochen ausfallen würden. "Das kann sich der Rechtsstaat nicht länger leisten" ließ der Staatsminister unter Hinweis auf das Vorgehen in Tübingen sein Verständnis für die Räumung der Hörsäle durchklingen, wenn ein gestelltes Ultimatum nicht eingehalten wird.

Als "glückliche Fügung" bezeichnete Heubisch die Tatsache, dass die Schlüsselressorts Wirtschaft und Wissenschaft in Bayern von Liberalen besetzt seien. Deren gemeinsames Ziel für die Zukunft sei – neben einer generellen Stärkung des Hochschulstandortes Bayern und einer besseren Vernetzung von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen – die Errichtung von Technologietransfer-Zentren dort, wo Landflucht drohe (wie derzeit in Spiegelau). "Lassen Sie uns die liberale Erfolgsgeschichte fortschreiben", mit diesem Wunsch wandte sich der Staatsminister an alle Aktiven im FDP Kreisverband, die Vorsitzender Josef Postel einzeln mit ihren Aufgabenbereichen vorstellte: seine Stellvertreter Alexander Götz, Stephan Schiffner und Matthias Saalfeld sowie Rainer Daschner, Schatzmeisterin Birgit Snodgras, Juli-Vorsitzende Marilyn Repp, die Kreisräte Matthias Boeck, Thomas Stockmaier und Franz Niedermayr sowie Wolfgang Moll (Stadtrat Pfaffenhofen), Petra Thalmeier-Bichler (Marktgemeinderat Wolnzach), Michael Schweiger (Gemeinderat Rohrbach) sowie Michael Singer (stellvertretender Ortsvorstand).


Bild: Mit einem Plädoyer für eine Stärkung des Hochschulstandortes Bayern zog Staatsminister Wolfgang Heubisch die etwa 100 Zuhörer in seinen Bann.
Von Magdalena Zurek


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