Jetzendorf: Besinnlicher Start in den Advent
Der große Pfarrverbandschor unter der Leitung von Angelika Sandt stimmte in Jetzendorf in die Adventszeit ein. - Foto: Ostermair
Jetzendorf

Man musizierte für ein "Vergelt's Gott". Der Spendenerlös der rund 150 Konzertgäste soll für einen behindertengerechten Zugang zur Pfarrkirche verwendet werden.

Eröffnet wurde das Programm vom Bläserquintett Brassinger mit dem Stück "Gott grüßt euch beisammen". Von den Blechbläsern wurde auch das "Auf, auf Buam bei Zeiten" und "Aus einer Rose erblühet" zu Gehör gebracht. An das bekannte Werk von Bach "Wachet auf, ruft uns die Stimme" traute sich der große Pfarrverbandschor Jetzendorf-Steinkirchen unter der Leitung der jungen Dirigentin Angelika Sandt ran. Der Chor beeindruckte auch bei dem Stück von Michael Praetorius "Der Morgenstern ist aufgedrungen" sowie dem bekannten "Nun es haben sich die Stunden".

Zur inneren Ruhefindung und dem Spüren besinnlicher Momente trugen natürlich auch die Lesungen des Jetzendorfer Pfarrvikars Florian Regner bei. Der Geistliche bediente sich Texten zur Adventszeit von Luise Rinser (Zeit der Erwartung), Dietrich Bonhoeffer (Verheißung) und Joseph von Eichendorff (Weihnachten). Mit der Beschreibung von Wegen und Weisen des Wartens, wie es einst Papst Benedikt XVI. formulierte, verschaffte sich Regner besonderes Gehör.

Die Jetzendorfer Saitenmusik erfreute mit bodenständiger Adventsmusik in Form eines Haydn-Menuetts, dem Deutschen Tanz und "A Weis für Michaela".

Von der Empore herab ließ sich Angel Voices Unlimited hören. Diese Gruppe überzeugte sowohl mit Musik als auch mit ihrem Gesang, was bei den Stücken "Hör in den Klang der Stille" und "Maria, unsre liebe Frau" deutlich zum Ausdruck kam. In den donnernden Schlussapplaus schloss das Publikum natürlich auch die Schanzerl-Musik ein. Dieses fünfköpfige Ensemble hatte Mozart in ihrem Repertoire. Ergreifend war schließlich der von allen Mitwirkenden und den Konzertgästen gemeinsam gesungene Andachtsjodler.

Pfarrvikar Regner nutzte die Gelegenheit, der großen Schar von Mitwirkenden zu danken. Dass Evi Hofner und Dagmar Wiesbauer bei der Organisation dieses Konzerts großartige Arbeit geleistet haben, betonte Regner besonders.