Geisenfeld: Lob für "familiären Charakter"
Foto: Gerhard Kohlhuber
Geisenfeld

Dies gilt in besonderem Maße für die Fischer, für deren Gastro-Bereich am Stadtplatz erstmals ein Zelt aufgebaut war. "Das hat uns enorm geholfen", berichtet der Zweite Vorsitzende Bernhard Kress, "denn ohne Schatten hätte sich da am Sonntag kaum einer hergesetzt." Und am Samstagabend? Da war das Zelt auch dank der Red Cap Cats sehr gut gefüllt. "Die drei Burschen waren super, die würden wir beim nächsten Mal gerne wieder haben", sagt Kress. Geht es nach den Fischern, dann sollte das nächste Mal 2019 sein, "denn der Zwei-Jahres-Turnus ist für dieses Fest schon in Ordnung".

So sieht man es auch bei der SpVgg Engelbrechtsmünster, wo man ebenfalls mit den Umsätzen zufrieden ist. "Am Samstagabend lief es ganz gut, und am Sonntagabend haben uns die Leute dann förmlich die Bude eingedrückt", erzählt der Zweite Vorsitzende Georg Kürzinger.

Am Marienplatz galt dies eher für den Samstagabend, berichten übereinstimmend die Theaterfreunde Nötting und der Türkische Verein, die sich hier die Bewirtung geteilt haben. "Am Sonntag ging es durchgehend etwas ruhiger zu", erzählt Monika Zellner von den Theaterfreunden, aber dennoch zeigen sich beide Vereine insgesamt zufrieden. Für den Türkischen Verein, dessen Schmankerl allgemein als Bereicherung für das Fest empfunden wurden, war die Teilnahme am Bürgerfest eine Premiere, "und wir würden beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei sein", sagt der Vorsitzende Resul Özcan. Das heuer eingenommene Geld fließe in die Renovierung der Vereinsräumlichkeiten.

"Am Samstag eher mau, am Sonntag aber dann toll" - so fasst für die Geisenfelder Feuerwehr deren Vorsitzender Jürgen Staudt die Bürgerfestbilanz für den Klostergarten zusammen. Man habe gerne ausgeholfen, überlasse beim nächsten Mal aber gerne wieder dem Museumsverein das Feld.

Am Samstagabend sei es gerade im Klostergarten "recht frisch" gewesen, sagt Kulturreferentin Henriette Staudter zur Bilanz des Feuerwehr-Vorsitzenden. Ansonsten habe sie über das diesjährige Fest aber "nur Positives" gehört. Den Besuchern gefalle besonders der familiäre Charakter. "Sie merken, dass es ein Fest von den Bürgern für die Bürger ist." Zu verdanken sei dieser positive Eindruck insbesondere den mitwirkenden Vereinen, "die wieder Tolles geleistet haben", ergänzt Bürgermeister Christian Staudter, der auch die Ansetzung des Festes verteidigt. Der Termin sei bereits im Juni 2016 festgelegt und dabei so gewählt worden, dass das Bürgerfest nicht mit Großveranstaltungen in Vohburg, Wolnzach oder Ingolstadt zusammenfällt. "Vom Gau-Trachtenfest in Pfaffenhofen war zu dem Zeitpunkt noch nichts bekannt", betont der Rathauschef. Wie auch immer: "Ein Termin ganz ohne Konkurrenz lässt sich im Sommer eh nicht finden."