Geisenfeld: Helfende Engel
Wie Himmelskinder schwebten die Mädels von "Let's Dance" durchs Geisenfelder Pfarrheim, um den Gästen von Tamatogo den Aufenthalt kurzweilig zu gestalten. - Foto: Zurek
Geisenfeld

Stolze 1000 Euro hatte die Missionsbastelgruppe aus den Einnahmen ihres diesjährigen Basars gespendet. Weitere 550 Euro kamen von Silke Eberá †hardts Tanzgruppe "Let's Dance", 600 Euro von der Inlingua-Sprachenschule Ingolstadt und 300 Euro von der Ingotax Treuhand GmbH.

Das Ziel des Vereins Tamatogo ist es, Kindern und Jugendlichen ohne Familie Obdach, Geborgenheit und eine gute Ausbildung zu bieten, damit sie später ein selbstständiges Leben in ihrer angestammten Heimat führen können. In Geisenfeld hat Brigitte Peters, die mit ihrem aus Togo stammenden Ehemann das Projekt initiiert hat, einen großen Unterstützerkreis gefunden, der am Sonntag nicht nur afrikanische Spezialitäten verkostete und Kaffee und Kuchen servierte, sondern auch das bunte Rahmenprogramm gestaltete. Da gab es adventlich Instrumentales von "Gitarrisch narrisch mit Andrea" zu hören. Swingende Songs steuerten Exsultate und die Gospel Connection bei - und natürlich ließen es sich auch die Trommler von Tamatogo nicht nehmen, mal so richtig auf die Djembe zu klopfen.

Regelrecht verzaubert wurde das Publikum abschließend von den Darbietungen der jüngsten Künstler, die für die gute Sache auftraten. Da schwebten die Kids von "Let's Dance" teils in Engelsgestalt über die Bühne und stimmten mit den Solistinnen Emma und Malika weihnachtliche Weisen an. Orientalisches Flair brachten schließlich die Bauchtanzkindern des Tanzstudio Saphira ins Pfarrheim. Und die Percussion-Schüler von Rolf Berger beeindruckten außerdem alle Anwesenden mit einer Kombination aus Rhythmus und Choreografie.