Geisenfeld: Frisch und selbstironisch
Mit Feuereifer bei der Sache waren die Chöre des Geisenfelder Sängervereins bei ihrem Konzert unter der Leitung von Margit Moser (rechts). - Foto: Kellerer
Geisenfeld

Maggies Moderne, die Stadtkapelle und MM's boten einem entzückten Publikum beste Unterhaltung.

Vorwiegend nach Afrika ging es im ersten Teil - und hier unterstützte Tamatogo-Trommler-Chef Amidou Mahamadou die Sängerinnen und Sänger von Maggies Moderne tatkräftig: Ob beim fröhlichen "Jambo Bwana" aus Kenia oder "Thula sizwe", einem Aufruf gegen die Ignoranz. Erklärungen zu den Liedern brachten diese dem Publikum noch ein Stück näher. Gustl Fink übernahm die Moderation des Abends. Der Moderator selbst beeindruckte im Lied "Baba Yetu" mit Sprechgesang auf Suaheli, wo er nahezu auswendig das "Vater unser" in der afrikanischen Sprache rezitierte.

Begeisterten Applaus erntete die Stadtkapelle unter ihrem neuen Dirigenten Max Jokel, der gemeinsam mit dem Sängerverein debütierte: Die Kapelle entführte mit Kostproben aus dem Soundtrack von "Lion King" in die afrikanische Savanne, präsentierte Melodien aus "Out of Africa" und lieferte besten Big-Band-Sound mit dem "Elephant Walk" aus der Feder von Henri Mancini.

Die "MM's" - kurz für "Maggies Mädels" nach Chorleiterin Margit Moser benannt - sorgten schließlich für viel Heiterkeit, nicht zuletzt durch ihre Gabe, Hits aus den "Roaring Twenties" frisch und selbstironisch zu präsentieren: Ob beim fröhlichen "Hallo, wie geht es Robert", beim "Java Jive" oder dem augenzwinkernd präsentierten Pop-Jazzklassiker "Ain´t he (!) sweet" - die "MM's" verbinden Sangeskunst mit Esprit. Das Publikum dankte mit großem Beifall und dem Herausklatschen einer Zugabe.