Geisenfeld: Ein ganz neues Quartier
Moderne Optik und viel Platz: Neben dem Seniorenheim hat Anfang des Jahres das Betreute Wohnen in der Krankenhausstraße den Betrieb aufgenommen. - Foto: Ermert
Geisenfeld

Was er damit meint, ist die Eröffnung des Betreuten Wohnens, das in direkter Nachbarschaft zum Seniorenheim der Caritas von der Firma Erlbau aus dem Boden gestampft wurde. Anfang des Jahres haben die Bewohner den gewaltigen Trakt bezogen, der somit jetzt schon mit Leben erfüllt ist.

"Die Anlage ist architektonisch sehr gelungen und im Innern hervorragend ausgestattet", urteilt der Rathauschef über die Neuerung. Somit hat sich bewahrheitet, was beim Richtfest Ende Juli von den Ehrengästen bereits vorhergesagt wurde. Als "zukunftsweisend für den gesamten Landkreis" bezeichnet Landrat Martin Wolf (CSU) das Projekt - und lobt dessen Lage mitten im Zentrum. Dass dieser neue Komplex "selbstständiges Wohnen bis ins hohe Alter mit größtmöglicher Sicherheit" ermögliche, betont der BRK-Kreisvorsitzende Hans Koziel.

Gemäß den Planungen entstanden 28 Wohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 90 Quadratmetern. Alle Wohnungen verfügen unter anderem über eine Notrufanlage, Brandmelder, elektrische Rollos, Schiebetüren, Terrassen und Balkone sowie eine sanitäre Sonderausstattung. "Ich bin froh, dass wir unsere Hausaufgaben früh erledigen und genügend Parkmöglichkeiten schaffen konnten", fügt Bürgermeister Staudter noch an. Die Betreuung der Bewohner hat der BRK-Kreisverband Pfaffenhofen übernommen. Die Nachfrage war vom Start weg gewaltig, so dass frühzeitig alle Wohnungen den Besitzer gewechselt haben.

"Die Nachfrage nach derartigen Anlagen ist gegeben. Für die Infrastruktur unserer Stadt ist das ein wichtiger Schritt", sagt Christian Staudter. Nicht nur für die Bewohner, sondern auch für alle anderen Geisenfelder ist es zudem von Vorteil, dass in dem Gebäudekomplex auch eine Arztpraxis untergebracht ist. Auch diese von der Wolnzacher Gemeinschaftspraxis Erl/Ruchnewitz betreute Außenstelle hat bereits ihre Pforten geöffnet. "Damit beugen wir dem nahenden Engpass bei den Hausärzten zumindest vor", so Staudter.