Geisenfeld: Auf die Technik kommt es an
Designe deine Gartenbank: Die bunte Kunst zum Ausruhen hat den Jugendlichen sehr viel Spaß bereitet.
Geisenfeld
Mit ihren Workshops aus dem sportlichen und kreativen Bereich ist die Jugendsommerakademie gut gelaufen. Organisatorin Henriette Staudter freute sich über 87 Anmeldungen. "Das ist ein gutes Level, auf dem wir uns stabilisiert haben", meint die Kulturreferentin.

Die Idee zu der Ferienakademie kam Staudter vor gut acht Jahren, als sie sich eine Ergänzung zum Ferienpass der kleineren Kinder bis zwölf Jahre wünschte. "Vor allem der Wakeboard-Workshop hat sich zu einem absoluten Renner entwickelt", berichtet sie. Jeder Jugendliche aus Geisenfeld und der Umgebung hat dabei die Chance, den doch recht teuren Sport einmal für sehr wenig Geld auszuprobieren. "Da helfen der Wasserskipark und die Sparkasse kräftig mit", so Staudter, die zudem allen Beteiligten und Silke Eberá †hardt, ihrer "rechten Hand bei den Sportkursen", kräftig dankte. Die Stadt schießt letzten Endes das fehlende Geld zu.

Neben dem Wakeboarden legte sich Burkhard Kuhn beim Stand-Up-Paddling mit drei ausgebuchten Kursen ebenso kräftig ins Zeug wie Showtänzer Stiven Kukovec beim Hip Hop, Street- oder Breakdance. Neben acht Mädchen fanden zwei Buben, einer davon Matteo Carrozzini, den Kursleiter "halt auch total cool".

Künstlerisch ging es beim Designen einer Gartenbank oder bei Holzarbeiten mit Nathalie Ponsot zu. Die richtige Technik war aber auch beim Foto-Workshop mit Peter Kirmaier gefragt - da ging es um weit mehr als nur ums Knipsen. Und wie aus Schrott tolle Möbel werden können, zeigte das Upcycling am Juz. Die Geschwister Christin (16) und Lukas (11) Hackl fabrizierten einen tollen rot-weißen Hocker aus zwei bemalten Autoreifen, einem Brett mit Rollen unten dran und einem gepolsterten Brett oben. "Der kommt bei uns ins Wohnzimmer", erzählt Christin stolz - aber mal abwarten, was die Mama dazu sagt.