Den Auftrag für die Umrüstung hat der Bauausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung an die Firma Neuber aus Wolnzach als dem wirtschaftlich günstigsten Bieter zum Angebotspreis von knapp 42 000 Euro vergeben, die Kostenberechnung hatte bei knapp 50 000 Euro gelegen. Nicht enthalten sind die Flure des Gebäudes, weil hier energetische Erneuerung bereits stattgefunden hat.

Wie Bürgermeister Christian Staudter in der Sitzung ausführte, verbrauche die zur Umrüstung vorgesehene Innenbeleuchtung derzeit etwa 2400 Kilowattstunden pro Jahr, danach würden es nach einer Berechnung des Bauamts nur noch etwa 2000 sein. Daraus errechne sich eine Amortisierungsdauer von nur sechs bis sieben Jahren, in Wirklichkeit sei diese aber sogar noch viel kürzer. Weil die Umrüstung vom Bundesumweltministerium mit einem Betrag von gut 13 000 Euro gefördert werde, rechne sich die Investition bereits nach etwa drei Jahren, führte der Bürgermeister aus.

Angesichts eines solchen Stromsparpotenzials, der noch fließenden Zuschüsse und einer derart schnellen Amortisierung macht sich Günter Böhm (USB) in der Sitzung dafür stark, doch möglichst schnell auch weitere kommunale Liegenschaften diesbezüglich überprüfen zu lassen.