Mittwoch, 17.03.2010 |

 

03.02.2010 19:11 Uhr | 21x gelesen
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34 000 Euro für Veranstaltungen


Bild: 34 000 Euro für Veranstaltungen . Geisenfeld Geisenfeld (kog) In das kulturelle Leben und in Großveranstaltungen hat die Stadt Geisenfeld 2009 rund 34 000 Euro investiert. Davon entfielen 15 000 Euro auf das Bürgerfest und 1000 Euro auf den Christkindlmarkt. Diese Zahlen wurden jetzt im Rahmen einer Sitzung des Kulturausschusses genannt.

Geisenfeld (kog) In das kulturelle Leben und in Großveranstaltungen hat die Stadt Geisenfeld 2009 rund 34 000 Euro investiert. Davon entfielen 15 000 Euro auf das Bürgerfest und 1000 Euro auf den Christkindlmarkt. Diese Zahlen wurden jetzt im Rahmen einer Sitzung des Kulturausschusses genannt.


Neben dem Bürgermeister und den Stadträten Edith Schultz, Jürgen Staudt, Gerda Hetzenecker sowie Henriette Staudter als weitere Ausschussmitglieder waren auch die Vorsitzenden von "Spektrum", Ingrid Kreidenweis, des Sängervereins, Gerda Huber, der Stadtkapelle, Hans Möller, sowie Verwaltungschef Hannes Hetzenecker erschienen. Im Mittelpunkt stand dabei zunächst ein Rückblick auf das Kulturprogramm des Jahres 2009, wobei man sich mit dem Verlauf des Bürgerfestes allgemein zufrieden zeigte. Jürgen Staudt monierte lediglich, dass an einigen Bewirtungsstellen die Gutscheine von Personen, die am Programm mitgewirkt haben, nicht angenommen wurden. "Wer sie annahm, war so der Gelackmeierte", kritisierte er. Man werde vor dem nächsten Bürgerfest nochmals auf eine einheitliche Handhabe hinwirken, nahm Bürgermeister Christian Staudter die Kritik auf.

Zur optischen Bereicherung des Christkindlmarkt regte Gerda Hetzenecker an, von künstlerischer Seite eine lebensgroße heilige Familie als "Schnittfiguren" basteln zu lassen. "Die könnten wir dann bis Weihnachten am Stadtplatz stehen lassen." Noch in der Sitzung sagte Ingrid Kreidenweis zu, sich hier einzubringen, wobei die Stadt nur für die Materialkosten aufkommen müsse.

Die weiteren kulturellen Veranstaltungen des Jahres 2009 listete in der Folge Henriette Staudter auf – samt Einnahmen und Ausgaben. In der Summe ergab sich hierbei ein Zuschussbedarf von rund 18 000 Euro und somit eine Überschreitung des festgesetzten Kulturetats um 3000 Euro. Ursächlich hierfür, so die Kulturreferentin, sei das erweiterte Angebot für Jugendliche gewesen mit Jugend-Sommer-Akademie, Lesungen für Schulklassen und dem Konzert mit der AC/DC-Coverband im Rahmen der Kulturtage. "Bei so vielen Veranstaltungen ist eine genaue Punktlandung halt nicht möglich", erklärte Bürgermeister Christian Staudter, wobei Jürgen Staudt freilich die Frage aufwarf, wie man nun mit der Überschreitung des Etats verfahre. Man werde sich darüber nochmals im Stadtrat unterhalten, entgegnete der Bürgermeister. Dabei werde man auch über die Frage eines eigenen Jugendetats zu diskutieren haben, über den Veranstaltungen dieser Art abgewickelt werden könnten.

Auch bei der Vorstellung der Kulturtermine 2010 waren spezielle Veranstaltungen für Jugendliche ein Thema. Hier sollten es durchaus noch ein wenig mehr sein, meinte Gerda Hetzenecker mit Blick darauf, dass es zur WM kein Publik Viewing geben werde, woraufhin Jürgen Staudt einen Jugendband-Contest anregte. Um Details könnte sich hier ja das neue Jugendparlament kümmern.

Zum historischen Bürgerfest am 10./11. Juli wies Melanie Schmid vom städtischen Organisationsteam darauf hin, dass sich hierfür erst recht wenige Geisenfelder Vereine angemeldet hätten. Nachmeldungen seien aber noch möglich.

Von Gerhard Kohlhuber


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