Der Kräuternachmittag war eines der vielen Angebote im Wolnzacher Ferienprogramm 2017.
Rebl, Katrin, Wolnzach
Wolnzach
"Ich kann nur sagen, wir sind begeistert, dass das so gut angenommen wurde", so Andrea Wagner. Das System sei in der Handhabung für die Rathausmitarbeiter und für die Bürger einfach und praktikabel gewesen. Dafür spreche die Zahl der insgesamt 397 Buchungen, die online eingingen.

 

Erstmals gab es auch ein von der Gemeinde gesteuertes Wartelisten-System: Wenn ein Kurs voll war, konnten sich die Interessenten auf die Liste setzen lassen und wurden bei einem frei werdenden Platz vom Marktservice benachrichtigt und konnten nachrücken. "Auch das wurde vielfach angenommen", so Wagner.

Neben den 37 Kursen, für die die Anmeldung über die Marktgemeinde lief, gab es 18 weitere von externen Veranstaltern, die auch die Buchung selbst organisierten. Zehn Termine liefen komplett ohne Anmeldung wie zum Beispiel die Überraschungsfilme im Jugend- und Bildungsdorf oder Auftritte und Aufführungen. Letztere waren laut Andrea Wagner übrigens besonders beliebt: Beim Zauberer Zappalott beispielsweise war der Hammerschmidstadel mit 70 großen und kleinen Besuchern restlos gefüllt; jede Menge los war auch bei der Musical-Aufführung "Der Schatz" in der Preysinghalle.

Aber auch sonst gibt es für Andrea Wagner beim Rückblick auf das diesjährige Ferienprogramm keinen Grund zur Klage, im Gegenteil: Alle angebotenen Kurse und Aktionen stießen auf Interesse, kein Termin musste mangels Anmeldungen abgesagt werden. Im Gegenteil waren viele Termine ruckzuck ausgebucht.

Neben bewährten Dauerbrennern wie das Hopfenkranzbinden oder den diversen Bastelangeboten wartete das Ferienprogramm - dank Einsatz vieler Vereine und Veranstalter - auch mit ganz neuen Angeboten auf. Um nur zwei Beispiele zu nennen: So konnten Buben und Mädchen heuer ihre eigenen Burger kreieren oder ihre Sicht auf Wolnzach in einem Video festhalten.

Etwas aufgemöbelt wurde heuer außerdem das Programmheft, das optimiert und in einem neuen Format erschienen ist - laut Andrea Wagner also "etwas moderner und ansprechender" erschien. Über 150 Exemplare zum Preis von einem Euro wurden davon verkauft. Fazit: Beide Neuerungen - das optimierte Heft und die Onlinebuchung - haben sich bestens bewährt und sollen deshalb nächstes Jahr beibehalten werden.