"Es ist unvorstellbar, den Bunker abzureißen", fürchtet Bürgermeister Hans Prechter. Nur sporadisch wird der Bunker geöffnet: Vor einigen Jahren einmal für Dreharbeiten für ein Filmprojekt und hin und wieder halten Feuerwehr und Rotes Kreuz dort Übungen ab.

In einem Punkt dürften Stadt und Stiftung aufatmen, die vor Jahren angenommenen Unterhaltskosten für den Bunker fallen nicht an. Damals befürchtete man, dass der gas- und druckdicht abgeschottete Bunker zu modern beginnen könnte. Im Raum standen monatliche Energiekosten für eine Belüftungsanlage in Höhe von 2500 Euro. "Entgegen aller Prognosen haben wir im Bunker aber eine natürliche Belüftung", sagt Prechter. Man habe einen ehemaligen Transportschacht geöffnet, so dass ein natürlicher Durchzug gegeben sei.

Nutzer des Betonbunkers ließen sich bis jetzt nicht finden. Auch eine bundesweite Ausschreibung des Gebäudes verlief vor Jahren ohne Erfolg. Zeitweise hoffte die Stadt sogar, einen Unternehmer für eine Champignonzucht unter der Erde begeistern zu können.